Wahlplakate

Politische Plakate verunstalten ein Denkmal in Moers-Asberg

Das Kriegerdenkmal an der Römerstraße in Moers-Asberg

Foto: Privat

Das Kriegerdenkmal an der Römerstraße in Moers-Asberg Foto: Privat

Moers.   Politische Plakate der Linken am Kriegerdenkmal an der Römerstraße in Asberg erregen die Gemüter. Und die Bürger sind damit nicht alleine.

Manchen Bürgern ging diese Art der Wahlkampfplakatierung eindeutig zu weit: „Bombengeschäfte verbieten“ und „Bomben schaffen keinen Frieden“ stand auf den Plakaten zu lesen, mit denen das Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Kriege an der Römerstraße in Asberg beklebt wurde. Wer diese politische Aussage getroffen hat, ist deutlich zu erkennen: „Die Linke“.

Deren Ortsvereinssprecherin Karin Pohl jedoch erklärt, dass die Linken in Moers mit den Plakaten am Denkmal rein gar nichts zu tun hätten: „Eine bodenlose Frechheit. Wenn das nochmal vorkommt, werde ich Anzeige gegen unbekannt erstatten“, sagt Pohl.

Denn an dieser Verschandelung des Denkmals trügen die Moerser Linken keine Schuld. Karin Pohl: „Diese Plakate sind nicht in unserem Fundus.“ Aber jeder könne sie sich im Internet besorgen. „Wenn ich wüsste, wer das gewesen ist!“ Der Ortsverband versuche, ordentliche politische Arbeit zu machen, und da würden solche Aktionen sehr schaden. Sie habe angeordnet, die Plakate in der Nacht zu Donnerstag zu entfernen. Für die Stadt ist die Sache damit erledigt. Allerdings befindet sich das Denkmal auch nach Entfernung der Plakate in einem erbarmungswürdigen Zustand.

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