Betrüger

Polizei warnt vor Betrugsanrufen im Kreis Wesel

Foto: Seybert, Gerhard (seyb)

Kreis Wesel.   Die Betrüger tarnen sich als Microsoft-Mitarbeiter und reden von virenverseuchten Computern. Dabei wollen sie letztendlich nur eines.

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Die Kreispolizei warnt vor Betrügern: Seit einigen Wochen erhalten Bürgerinnen und Bürger auch im Bereich der Kreispolizeibehörde Wesel Anrufe von angeblichen Microsoft-Support-Mitarbeitern, so eine Mitteilung. Die Anrufer behaupten jeweils von der Firma Microsoft zu sein und festgestellt zu haben, dass die Computer der Angerufenen von gefährlichen Viren infiziert sind und sofort gereinigt werden müssten.

Oft werden diese Telefonate auf Englisch oder in gebrochenem Deutsch mit englischem Akzent geführt. Dabei werden Zugänge zu den Rechnern gefordert oder zum Kauf von dubiosen Programmen aufgerufen.

Das Ziel sind Geld und Kontodaten

Über ein solches Programm ist es möglich, vollen Zugriff auf den Computer zu erlangen. Für die ausgeführten „Leistungen“ wird meist zusätzlich ein Honorar verlangt und Daten für Onlinebanking oder Kreditkartendaten abgefragt. So versuchen die Täter Zugriff auf die Konten des Opfers zu erlangen. Hierbei handelt es sich um eine eindeutige Betrugsmasche um an das Geld der Angerufenen zu kommen oder persönliche sensible Daten abzufischen.

Die Tipps der Polizei:

– Erhalten Sie einen Anruf von einem vermeintlichen Microsoft-Support-Mitarbeiter, beenden Sie schnellstmöglich das Gespräch.

– Reagieren Sie nicht auf vermeintliche Warnhinweise, die auf dem Browser-Bildschirm erscheinen oder auf E-Mails und laden Sie keine Anhänge herunter.

– Geben Sie in keinem Fall Ihre privaten Daten heraus

– Erwerben oder installieren Sie keine entsprechende Software auf Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone.

– Lassen Sie sich nicht von Drohungen irritieren, wonach die Anrufer Ihre Windows-Version löschen, wenn Sie das Programm nicht installieren.

– Benutzen sie ein sicheres Kennwort mit mindestens 12 Stellen, dass regelmäßig gewechselt wird.

– Erstellen Sie regelmäßige Datensicherungen.

Das Kommissariat Kriminalprävention (Tel.: 0281/ 107-4420) gibt weitere Informationen über aktuelle Gefahren aus dem Internet und dementsprechende Präventionstipps. Im Internet sind die Informationen bei der Polizeilichen Kriminalprävention (www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen) oder über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi-fuer-buerger.de) abrufbar.

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