Gericht

Prozess wegen 215-facher Vergewaltigung erneut geplatzt

Symbolbild. Ein 52-jähriger Gastronom steht in Moers wegen 215-fachen Verdachts der Vergewaltigung vor Gericht.

Symbolbild. Ein 52-jähriger Gastronom steht in Moers wegen 215-fachen Verdachts der Vergewaltigung vor Gericht.

Foto: Volker Hartmann

Moers.   Wegen des Verdachts des mehr als 200-fachen Missbrauchs ist ein Moerser Gastronom vor Gericht. Nun platzte der Prozess zum zweiten Mal.

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Der Prozess gegen einen 52-jährigen Gastronomen aus Moers wegen 215-fachen Missbrauchs seiner zur Tatzeit minderjährigen Tochter ist am Donnerstag zum zweiten Mal geplatzt. Wie Alexander Lembke, Sprecher des Landgerichts Kleve, mitteilte, sei dem Angeklagten nach mehrstündiger Vernehmung des mutmaßlichen Opfers schlecht geworden; der 52-Jährige habe sich übergeben müssen.

Der Prozess muss nun aus terminlichen Gründen von vorne beginnen.

Zuletzt musste der Prozess am 24. April vergangenen Jahres vertragt werden. Damals stand der letzte Verhandlungstag an. Aber: Der damals 51-jährige Angeklagte erschien nicht im Gericht. Er habe angeblich in Kalabrien einen Unfall gehabt. So berichtete der Verteidiger vor Gericht. Eine ihm unbekannte Person hätte dies per Anruf aus Italien mitgeteilt. Als Beleg war zudem eine Unfallmitteilung und der Entlassschein aus einer Notaufnahme vorgelegt worden.

Der Angeklagte selbst behauptet, unschuldig und Opfer falscher Anschuldigungen zu sein; es gehe bei der ganzen Sache um Geld und Immobilien, hieß es im April; Vermögen, so kam es heraus, das sich in der Heimat des 52-Jährigen befindet, in Sizilien.

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