Landesgartenschau 2020

Quartiersplatz wird ein Herzstück der Laga in Kamp-Lintfort

Fürs Foto mal als Pausenclown: Laga-Maskottchen Kalli auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins.

Fürs Foto mal als Pausenclown: Laga-Maskottchen Kalli auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins.

Foto: Norbert Prümen

Kamp-Lintfort.   Viele Neuigkeiten bei der Mitgliederversammlung des Laga-Fördervereins. Als nächstes geplant ist eine Kunstaktion vor dem Abriss der Zechenmauer.

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Die Uhr tickt – Laga-GmbH-Geschäftsführer Martin Notthoff bleibt gelassen. Abends werde der letzte Gärtner noch Stiefmütterchen pflanzen und morgens werde Bürgermeister Christoph Landscheidt die Laga 2020 eröffnen. „So läuft es immer“, sagte Notthoff am Donnerstagabend auf der Mitgliederversammlung des Laga-Fördervereins. Den Erfolg der Kamp-Lintforter Landesgartenschau 2020 stellt er trotz Zeitdruck nicht in Frage: „Wir haben gute Chancen eine Gartenschau abzuliefern, die man so noch nicht gesehen hat,“ so Notthoff.

Viel ist seit der letzten Mitgliederversammlung passiert – das aber vor allem hinter den Kulissen. Maskottchen Kalli existierte gerade mal auf dem Papier, am Donnerstag vergnügte das Laga-Erdmännchen als Walking-Act die Vereinsmitglieder. Demnächst wird nachgelegt: Noch in diesem Jahr soll es Maskottchen Kalli als 20 Zentimeter großes Stofftier zu kaufen geben.

Weitere Attraktion: ein Wasserspielplatz

Martin Notthoff brachte die Mitglieder auf den Stand der Dinge: „Das Sicherungsbauwerk ist fast fertig. Laut RAG MI soll im Juni überall die Plane verarbeitet sein.“ Als Herzstück dieses Teils des Laga-Geländes bezeichnete Notthoff den Quartiersplatz mit den beiden Fördertürmen. Hier soll es eine zentrale überdachte Bühne geben. Einmal im Monat ist während der Laga hier eine Großveranstaltung geplant, außerdem regelmäßig kleinere Veranstaltungen. Eine weitere Attraktion auf dem 1,8 Hektar großen Platz wird ein Wasserspielplatz mit steuerbarer Vernebelungs- und Fontänentechnik sein. „Schließlich sind Familien mit Kindern eine wichtige Zielgruppe für uns“, so Notthoff. Für neugierige Zechenmauergucker hat Notthoff einen Geheimtipp: „Das Parkdeck des EK3.“

Neben verschiedenen Berichten standen gestern auch Wahlen auf der Tagesordnung. Einstimmig wurde der Vorstand wiedergewählt. Für Barbara Mennekes, die sich wegen beruflicher Belastungen nicht wieder zur Wahl gestellt hatte, rückt Elke Wimmer als stellvertretende Vorsitzende nach.

Aktion auf dem illuminierten Zechengelände

Beachtlich: Der Förderverein zählt aktuell 620 Mitglieder. Vorsitzender Wolfgang Roth kündigte unterdessen die nächsten Aktionen an: Vor dem Abriss der Zechenmauer startet vom 2. bis 4. Mai vor Ort eine Kunstaktion mit Kindern. Am 19. August lädt der Förderverein zum Bouleturnier am Kloster Kamp und am 3. November gibt es in Kooperation mit der Fördergemeinschaft für Bergbautradition und der IGBCE die Aktion „Danke, Kumpel“ auf dem dann illuminierten Zechengelände.

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