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Rekordergebnisse bei der Enni Energie & Umwelt in Moers

Blick aus 21 Metern Höhe auf das Areal der zukünftigen Enni-Zentrale am Jostenhof. Hier wird sich in den kommenden zwei Jahren einiges verändern. Die alte Schreinerei, der Turm und die Lagerhalle sollen laut Enni weichen.

Blick aus 21 Metern Höhe auf das Areal der zukünftigen Enni-Zentrale am Jostenhof. Hier wird sich in den kommenden zwei Jahren einiges verändern. Die alte Schreinerei, der Turm und die Lagerhalle sollen laut Enni weichen.

Foto: Sivani Boxall / FUNKE Foto Services

Moers.  Die Beschlüsse für eine moderne Enni-Zentrale in Moers sind gefasst. Die Energie & und Umwelt meldet Rekorde – zur Freude der beteiligten Städte.

Im siebten Jahr in Folge ist das Geschäftsergebnis der Enni Energie & Umwelt gestiegen, davon profitieren die Städte Moers und Neukirchen-Vluyn erheblich. Dazu werden die Pläne, alle Unternehmensteile unter einem Dach am Jostenhof zusammenzuführen, jetzt konkret. Alle Beschlüsse, das Großprojekt bis 2021 in die Tat umzusetzen, sind laut Geschäftsführer Stefan Krämer gefasst.

Krämer übernimmt Anfang Juli von Hans-Gerhard Rötters auch die Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden der Enni AöR. Am Freitag kündigte er für die neue Unternehmenszentrale ein „tolles Gebäude für Moers“ an. Am Jostenhof arbeiten dann die Enni Stadt & Service, die Enni Energie & Umwelt und die Enni Sport & Bäder unter einem Dach zusammen. Das Gebäude an der Uerdinger Straße, in dem bisher die Enni Energie & Umwelt und das Kundenzentrum Moers untergebracht sind, wird dann Sitz der Kreiszentrale. „In gut zwei Jahren möchten wir von der Uerdinger Straße an den Jostenhof umziehen“, kündigte Krämer am Freitag auf der Jahresbilanzpressekonferenz an.

Neuer Standort für das Moerser Kundenzentrum

Bis dahin soll auch ein neuer, zentraler Standort für das Moerser Kundenzentrum gefunden sein. Hierzu, so Unternehmenssprecher Herbert Hornung, werde zurzeit eine Marktanalyse erstellt. In Rheinberg soll ein neues Kundenzentrum entstehen, das in Neukirchen-Vluyn modernisiert werden.

Beim Blick auf das Geschäftsergebnis der Enni Energie & Umwelt für 2018 vermeldete Krämer einmal mehr Rekordergebnisse. 19,3 Millionen Euro Überschuss, 195, 1 Millionen Euro Umsatz, 467.000 Euro Umsatz im noch jungen Geschäftsfeld der Telekommunkation und über 1,8 Millionen Euro Ertrag durch Beteiligungen an anderen Unternehmen. Zum Beispiel war die 2018 erfolgte Beteiligung an der Gelsenwasser AG der größte Wachstumsschritt der Unternehmensgeschichte.

Anteilseigner Moers und Neukirchen-Vluyn freuen sich

Die erneute Erfolgsbilanz wirkt sich auch auf Moers und Neukirchen-Vluyn als Anteilseigner aus. Inklusive Konzessionsabgaben und Gewerbesteuern fließen 23 Millionen Euro nach Moers und 2,8 Millionen Euro nach Neukirchen-Vluyn.

Möglich gemacht haben den Erfolg viele neue Kunden in ganz Deutschland, darunter auch die LEG oder ein Stahlwerk in Duisburg. Ende 2018 gab es 40.000 Kunden von außerhalb, während es in Moers und Neukirchen-Vluyn 85.000 Kunden gab.

Eine Ende der – gewollten – Expansion ist nicht absehbar. Allein im Februar dieses Jahres habe es 5000 Neukunden gegeben, angepeilt waren 6000 – für das ganze Jahr. Stefan Krämer: „Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland keine Kommune mehr, in der wir nicht einen Enni-Kunden haben.“

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