Feuer in Rheurdt

Scheunenbrand in Rheurdt:Feuerwehr evakuiert weitere Gebäude

Foto: Ted Jones

Rheurdt.   Am Samstag hat in Rheurdt eine Scheune gebrannt. Wegen der hohen Rauchentwicklung hat die Feuerwehr benachbarte Gebäude evakuiert.

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Feuer in Rheurdt: Am Samstag gegen 13 Uhr wurde die gesamte Feuerwehr Rheurdt mitsamt der Drehleiter der Feuerwehr Vluyn zur Bahnstraße gerufen. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine große schwarze Rauchsäule sichtbar, teilt die Feuerwehr Rheurdt mit. Der ursprünglich angenommene Schuppenbrand stellte sich als ausgedehnter Brand mehrerer Garagen und Schuppen auf einer Fläche von rund 15 x 30 Metern heraus, heißt es weiter.

Das Feuer drohte zu diesem Zeitpunkt auf angrenzendes Buschwerk sowie zwei Mehrfamilienhäuser überzugreifen. Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr wurde somit die Alarmstufe nochmals erhöht, im Gemeindegebiet waren die Sirenen zu hören.

Die Dachhaut wird geöffnet

Mehrere Trupps unter Atemschutz leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein. Im Einsatzverlauf wurden laut Feuerwehrangangaben vier leere Ölfässer sowie drei Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich geborgen. Die Dachhaut wurde an einigen Stellen geöffnet.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden drei Wohngebäude im Umfeld des Brandortes von der Feuerwehr evakuiert. Dabei unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst beim Transport einer Person, die nicht eigenständig das Haus verlassen konnte.

Wegen des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräten wurden im Verlauf die Löscheinheit Sevelen sowie ein mit weiteren Reservegeräten beladener Container des Kreises Kleve alarmiert. Zudem ließ die Feuerwehr die Bevölkerung über die App NINA über das Einsatzgeschehen und die daraus resultierende Rauchentwicklung informieren.

Dazu kommt der Bruch einer Wasserleitung

Gegen Ende des Einsatzes kam es im Bereich der Bahnstraße zum Rohrbruch der unterirdischen Wasserleitung. Dies beeinträchtigte die Löscharbeiten zeitweise stark. Die Stadtwerke wurden hinzugezogen und leiteten weitere Maßnahmen ein.

Laut Angaben der Polizei brach das Feuer bei Wartungsarbeiten aus. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit nicht bemessen werden. 80 Einsatzkräfte waren rund drei Stunden im Einsatz. Die kriminalpolizeiliche Untersuchung der Brandursache dauert an, teilt die Polizei mit.

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