Schule

Schüler aus Neukirchen-Vluyn auf Umweltkonferenz in Mexiko

Friedensnobelpreisträger Rajendra Pachauri.

Foto: ERWIN POTTGIESSER

Friedensnobelpreisträger Rajendra Pachauri. Foto: ERWIN POTTGIESSER

Neukirchen-Vluyn.   Umweltgruppe am Stursberg-Gymnasium reist auf Einladung vonNobelpreisträger Pachauri nach Mexiko. Zurzeit läuft ein interessantes Projekt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im Herbst war Friedensnobelpreisträger Dr. Rajendra Pachauri noch Gast am Julius-Stursberg-Gymnasium (NRZ berichtete), jetzt hat er Schüler des Gymnasiums nach Mexiko eingeladen.

Nach Pachauris Besuch in Neukirchen-Vluyn hat sich am Julius-Stursberg-Gymnasium (JSG) ein ao genanntes POP-Movement gegründet. Die Abkürzung steht für „Protect our planet“ (etwa: Schützt unseren Planeten) und besteht aus 13 Schülern und Schülerinnen der Oberstufe. Dr. Pachauri initiiert solche Engagements an Schulen weltweit, weil es nach seiner Überzeugung die Jugend ist, die dafür sorgen kann, dass der Klimawandel entschleunigt und die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert wird.

Einen Vortrag in Mexiko halten

Schon bei seinem Besuch kündigte Pachauri an, dass es eine Tagung in Mexiko zum Thema Nachhaltigkeit geben wird. Zu diesem Forum hat er das POP Movement jetzt eingeladen, wie jetzt ein Mitglied der Gruppe in einer Presseerklärung mitteilt.

Durch private Beiträge und Sponsorenbeiträge wurde diese kurzfristig geplante Reise für eine Delegation aus fünf Schülern möglich gemacht. Die Tagung findet am 1. und 2. Februar in Mexiko City statt, die Gruppe fliegt am 30. Januar mit Lehrer Andreas Forsthövel dorthin. Die Schülerinnen und Schüler aus Neukirchen-Vluyn werden einen kurzen Vortrag halten und von ihrem Projekt berichten. Die JSG-Bewegung beschäftigt sich derzeit mit dem ökologischen Fußabdruck der Schule.

Ökologischer Fußabdruck

Das heißt, die Schüler berechnen Faktoren wie den CO2-, Wasser- oder gesamten Stromverbrauch der Schule, um ein Gesamtbild zu bekommen und dann zu überlegen, wie weniger Energie verbraucht werden kann.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden am Tag der offenen Tür (Samstag, 27. Januar) der Schule präsentiert. Auch für die Verbesserung des Verhaltens gibt es schon Ideen in der Gruppe.

Der Bewegung ist wichtig, dass schon die Fünftklässer mit diesem Thema vertraut gemacht werden, damit sie den Schulalltag von Beginn an so umweltfreundlich wie ihnen möglich gestalten können, so die Mitteilung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik