Stadtentwicklung

So soll der neue Volkspark in Moers-Meerbeck aussehen

So wie in dieser Skizze könnte es in absehbarer Zeit rund um das Rheinpreussen-Stadion aussehen

So wie in dieser Skizze könnte es in absehbarer Zeit rund um das Rheinpreussen-Stadion aussehen

Foto: Büro Landschaft A24

Moers.  Der Volkspark in Moers-Meerbeck bietet viel für Sportler, Freizeit-Enthusiasten und Spaziergänger. Jetzt stellt die Stadt neue Details vor.

Der neue Volkspark in Moers-Meerbeck nimmt Gestalt an. Schon in diesem Spätsommer sollen die Arbeiten für das 12-Millionen-Euro-Projekt starten. Jetzt hat die Stadt zwei wichtige Details bekannt gemacht.

Dass sich in Meerbeck und auch in Teilen von Hochstraß etwas tut, können Passanten bereits seit einigen Wochen im Bereich Römerstraße/Kirschenallee beobachten. Hier entsteht eine Spiel- und Freizeitanlage für alle Generationen. Noch ambitionierter ist das Projekt, das künftig auf dem Gelände des Rheinpreußenstadions entstehen soll.

„Volkspark“ ist der Projektname. Das riesige Areal an der Barbarastraße und dem Invalidenwäldchen soll sowohl für Spaziergänger und Freizeitsportler als auch für Vereine attraktiver werden. Um diese beiden Ziele erreichen zu können, hat die Stadt jetzt den aktuellen Stand der Planungen vorgestellt.https://www.nrz.de/staedte/moers-und-umland/moers-das-plant-die-stadt-in-meerbeck-und-hochstrass-id229092459.html

Zum Volkspark in Moers sollen zwei Pavillons gehören

Ein Promenadenring soll demnach als „grüne Klammer“ Barbaraplatz, Friedhof, Invalidenwäldchen, den Campus der TÜV-Akademie und die südlichen Bereiche (Galgenbergsheide) an den zentralen Volkspark anbinden. Damit der Promenadenring gut erreichbar ist, spricht die Stadt zurzeit mit Eignern der angrenzenden Grundstücke, wie etwa TÜV, Enni und SCI. Zumindest beim TÜV kann die Stadt bereits vermelden: „Die Verhandlungen mit dem TÜV über den Kauf der Turnhalle an der Römerstraße und die dazugehörigen Parkplatzflächen sind abgeschlossen.“

Zum Volkspark sollen zudem zwei Pavillons gehören. Während ein Pavillon einen neuen Jugendraum, einen Kiosk und die barrierefreie Toilettenanlage beherbergt, dient der zweite Pavillon ausschließlich als Lager. Ebenfalls am neuen Promenadenring sind unter anderem zwei Trampoline und ein großes Klettergerüst geplant. Der Baumbestand bleibt hier, im nördlichen Bereich des Rings, erhalten.

Vereins-, Freizeit- und Breitensport sollen dort ein gemeinsames Zuhause finden

Im Aktivpark sollen Vereins-, Freizeit- und Breitensport ein gemeinsamen Zuhause finden. Zwei Kunstrasen-Spielfelder sind das zentrale Element des Aktivparks. Markierungen auf den Feldern ermöglichen sogar, dass dort Cricket gespielt werden kann. Für die Fläche um die beiden Spielfelder herum hat sich das Kinder- und Jugendbüro der Stadt umgehört. Ergebnis: Zusammen mit dem Moerser SV wird ein Angebot für Parkour entwickelt, an anderer Stelle wird es die Möglichkeit für Rollparcour/Pumptrack geben.

Insgesamt, teilt die Stadt mit, orientieren sich die Planungen an lärmschutzrechtlichen Maßgaben. Ebenso sind an den Fußballfeldern und am Tennisplatz Ballfangzäune zwischen vier und sechs Meter Höhe vorgesehen.

Für die Gestaltung rund um das Rheinpreußenstadion im Moerser Stadtteil Meerbeck hat es 2018 einen Wettbewerb gegeben. Als Sieger ist daraus des Berliner Landschaftsarchitektenbüro A24 Landschaft hervorgegangen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben