Landesgartenschau

SPD-Spitzen: Wir4 sollen Laga als Chance begreifen

Die SPD-Spitzen Jürgen Madry (Rheinberg), Elke Buttkereit (Neukirchen-Vluyn), Jürgen Preuß (Kamp-Lintfort) und Mark Rosendahl (Moers) holen sich Rat bei Radler Edgar Stary und dem sachkundigen Bürger Klaus Kappes.

Foto: Gerd Hermann

Die SPD-Spitzen Jürgen Madry (Rheinberg), Elke Buttkereit (Neukirchen-Vluyn), Jürgen Preuß (Kamp-Lintfort) und Mark Rosendahl (Moers) holen sich Rat bei Radler Edgar Stary und dem sachkundigen Bürger Klaus Kappes. Foto: Gerd Hermann

Kamp-Lintfort.   Alle wir4-Kommunen könnten von der Gartenschau in Kamp-Lintfort profitieren. Führende Sozialdemokraten finden: auf den Radtourismus setzen.

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Die Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort ist auch eine Chance für die anderen Wir4-Städte, die sie sich keinesfalls entgegen lassen sollten. Das finden die SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Moers und Rheinberg. Dabei sollten die Städte vor allem auf touristisches Marketing setzen, und da im Besonderen auf den Fahrradtourismus.

„Das Ziel muss sein, dass die Leute nicht nur einen Tag bleiben. Die Region hat es verdient, länger zu bleiben“, findet Elke Buttkereit aus Neukirchen-Vluyn. Die ersten Ideen dazu stellten die Sozialdemokraten am Donnerstag der Presse vor.

Anschluss an den Radschnellweg Ruhr ist wichtig

Erster Ansatzpunkt sei laut Mark Rosendahl (Moers) vor allem der Anschluss an den Radschnellweg Ruhr, dessen Planung bisher in Duisburg endet. Allerdings gingen die Probleme dann spätestens in Schwafheim los. Da hätten die Radwege an vielen anderen Stellen Verbesserungsbedarf: „Die Löcher müssen weg, breitere Wege, Übergänge an Kreuzungen können verbessert werden.“ Und eine gute Beschilderung sei ebenso wichtig.

Allein: Die Radwege gehören nicht immer den Kommunen, sondern auch Straßen NRW oder gar dem Bund. Zuständigkeiten zu regeln und Ausführung zu koordinieren, das sei dann Sache der Kommunen, finden die Vorsitzenden. Jürgen Preuß (Kamp-Lintfort): „Das ist ein großes Puzzle. Aber das Thema spielt für uns. Schließlich heißt es Landesgartenschau, da gibt es Druck nach oben.“

Planungen müssen bis Anfang 2018 stehen

Ebenso sei es Auftrag an die Kommunen, mit den Hoteliers und Gastronomen den Kontakt aufzunehmen, um appetitliche und serviceorientierte Touren-Häppchen zu schnüren. Die allerdings dann schon bis Anfang kommenden Jahres stehen müssten, damit sie in Prospekten bei Tourismus-Messen rechtzeitig vor Beginn der Gartenschau beworben werden können.

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