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Street Food Festival steigt auf dem Campus Kamp-Lintfort

Achtung, fertig, los: Der Gaumen geht auf Weltreise.

Achtung, fertig, los: Der Gaumen geht auf Weltreise.

Kamp-Lintfort.   Das große Brutzeln ist am Wochenende auf dem Hochschulgelände angesagt. 26 Stände werden erwartet und laden zu einer kulinarischen Weltreise ein.

Das ist ein großer Trend: Street Food. Am Wochenende, Samstag, 21. April, 12 bis 22 Uhr, und Sonntag, 22. April, 12 bis 20 Uhr, ist das große Schlemmen unter freiem Himmel auf dem Campus der Hochschule Rhein Waal angesagt. An 26 Essenständen wird gebrutzelt, filetiert und geschnippelt. Organisiert vom Original.

Denn die beiden Organisatoren Vincent Schmidt und Till Riekenbrauk sind eigentlich in größeren Städten mit ihren Events unterwegs und sorgen unter anderem regelmäßig im Landschaftspark Nord für ordentlich Gedränge vor den Ständen.

Wichtige Empfehlung: Unbedingt Freunde mitnehmen

Im vergangenen Jahr trauten sie sich mit ihrem Street Food Festival erstmals nach Kleve auf den Campus und wurden dann gleich von

Studentin Jenny Pluschkat aus Kamp-Lintfort für ihren Campus „verpflichtet“. Sie hat auch den Orga-Kram mit der Hochschule erledigt. Die Idee eines solchen Festivals, so erläutert Vincent Schmidt im NRZ-Gespräch, ist es, eine kulinarische Weltreise zu unternehmen. Und sein dringender Rat an alle Weltenbummler: „Freunde mitnehmen, immer nur ein Essen je Stand bestellen und dann alle davon probieren.“

Schmidt macht uns schon mal den Mund wässrig und lässt uns den Duft der weiten Welt um die Nase wehen: Es gibt senegalesisches Curry, argentinische Empanadas, Pulled Pork Burger, Balinesische Saté-Spieße, Burritos, marokkanische Wraps, Mantı Mantı (eine türkische Variation der Ravioli) und „frittierte Burger“ – unter anderem. Wer Fast Food sucht, ist hier verkehrt.

Das Ziel ist, wenig Fertig-Produkte zu verwenden

Ein bisschen Gelassenheit und Entspannung ist bei einem solchen Markt angesagt. „Es wird Wert darauf gelegt, möglichst wenig Fertig-Produkte zu verwenden, sondern alles frisch zu machen.“ In einem Restaurant warte man ja auch ein Weilchen, bis das Essen auf den Tisch kommt. Zwischen zwei und 12 Euro bewegt sich die Preisspanne je Portion.

Die Anbieter arbeiten auf eigenen Rechnung und zahlen eine Standgebühr an Schmidt und Riekenbrauk. „Wir haben ja mit der Organisation viel Arbeit. Das fängt schon damit an, dass man mal eben Starkstrom für 25 Küchen zu Verfügung stellen muss“, erläutert der Kölner Schmidt. Er und sein Kompagnon haben zusammen Abi gemacht und in der Gastronomie gearbeitet. Das Festival-Konzept entstand 2014. Ihre neueste Idee, die sie zunächst in Köln verwirklichen wollen: Ein Pop-Up-Restaurant. Das wechselt alle zwei Wochen den Mieter und natürlich das Angebot. „Da können sich Einsteiger ohne Risiko ausprobieren“, erklärt Schmidt.


>>INFO Der Eintritt zum Street Food Festival am 21. und 22. April auf dem Campus Kamp-Lintfort, Friedrich-Heinrich-Allee 25, ist frei. Neben Speisen sind auch Getränke im Angebot. Auch hier gilt: Besonders muss es sein. So gibt es eine Biertheke, an der verschiedene Sorten aus kleinen Brauereien zu Verkostung bereit stehen.

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