Tagespflege eröffnet in der Cecilienschule

Moers.   Nach Sanierung und Umbau durch die Wohnungsbau Stadt Moers füllt sich die frühere Cecilienschule in Scherpenberg wieder mit Leben. Ein Teil der 13 Mietwohnungen hat schon Mieter. Jetzt geht auch die „Tagespflege Moers“ in der zweiten Etage an den Start. Gestern war dort Tag der offenen Tür.

Nach Sanierung und Umbau durch die Wohnungsbau Stadt Moers füllt sich die frühere Cecilienschule in Scherpenberg wieder mit Leben. Ein Teil der 13 Mietwohnungen hat schon Mieter. Jetzt geht auch die „Tagespflege Moers“ in der zweiten Etage an den Start. Gestern war dort Tag der offenen Tür.

Die Inhaberinnen der „Tagespflege Moers“, Gabriele Bürks und Vanessa Hülsen, wollen mit ihrem Angebot Seniorinnen und Senioren ansprechen, die zu Hause nicht alleine bleiben können oder wollen, die sich mehr Bewegung und Gesellschaft wünschen oder deren Angehörige entlastet werden sollen. 16 Plätze pro Werktag gibt es, geöffnet ist jeweils von 8 bis 16.30 Uhr. Ob ein Besucher an einem oder zwei Tagen kommt oder an allen, kann er mit Gabriele Bürks und Vanessa Hülsen vereinbaren.

An keiner Stelle hat die Einrichtung etwas Klinisches, sie wirkt eher wie eine gemütliche und großzügige Wohnung mit einer Mischung aus alten und modernen Möbeln. Ein großer Holztisch mit 18 Plätzen dominiert den Wohn- und Essraum, rechts fällt der Blick in die Küche. Am anderen Ende der 290 Quadratmeter-Wohnung befindet sich ein Ruheraum mit Sesseln und Kuscheldecken, daneben gibt es das so genannte Snoezel-Zimmer zum Entspannen. Es soll einen Therapiebereich bekommen, in dem die Gäste beispielsweise ihren Tastsinn schärfen können. Ein Fernsehgerät ist ebenfalls vorhanden, „aber das soll hier nicht so im Zentrum stehen“, sagt Gabriele Bürks. Hier stehe die Kommunikation im Vordergrund. Zur Ausstattung der Tagespflege gehören zudem zwei Balkone.

Ob die Besucher selbstständig in die Einrichtung kommen oder abgeholt werden, ist Teil der Vereinbarung, die die Beteiligten schließen. Sie können dort frühstücken, zu Mittag essen und nachmittags Kaffee trinken. Die Beschäftigung wolle man möglichst individuell gestalten, versichern Gabriele Bürks und Vanessa Hülsen, die gemeinsam auch den ambulanten Dienst „Feine Pflege Moers“ mit Sitz an der Uerdinger Straße betreiben. Basteln, singen, malen oder Karten spielen – vieles ist möglich.

Die Kosten für den Aufenthalt über nimmt die Pflegeversicherung, falls die Besucherin oder Besucher einen Pflegegrad hat. Essen und Getränke müssen aus der eigenen Tasche gezahlt werden.

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