Polizeieinsatz

Verdächtiger nach Verfolgungsjagd auf A40 weiter flüchtig

Dieser Hubschrauber der Bundespolizei war am Mittwoch über Neukirchen-Vluyn im Einsatz.

Dieser Hubschrauber der Bundespolizei war am Mittwoch über Neukirchen-Vluyn im Einsatz.

Foto: Arnulf Stoffel

Neukirchen-Vluyn.   Nach einer Verfolgungsfahrt auf der A 40 bei Neukirchen-Vluyn am Mittwoch ist ein Mann noch flüchtig. Ein anderer ist wieder auf freiem Fuß.

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Die Polizei sucht nach wie vor eine Person bei Neukirchen-Vluyn. Auch am Donnerstagmorgen war der gesuchte Mann noch weiter flüchtig, wie die Bundespolizei mitteilt.

Vorausgegangen war eine Verfolgungsfahrt auf der A 40 am Mittwochvormittag. Eine Zivilstreife wollte dabei einen Wagen kontrollieren, der Richtung Ruhrgebiet unterwegs war. Der Fahrer flüchtete jedoch und fuhr an der Anschlussstelle Neukirchen-Vluyn von der A40 ab.

Die beiden Insassen, zwei Männer, flüchteten nach Angaben der Bundespolizei in ein nahe gelegenes Waldstück. Einen Mann konnte die Polizei sofort in Gewahrsam nehmen. Es ist ein 19-Jähriger aus Litauen.

Kennzeichen gefälscht

Nach dessen Angaben war er in den vergangenen Tagen in den Niederlanden auf Arbeitssuche, jedoch erfolglos. Er habe sich dann wieder auf den Heimweg nach Litauen gemacht. Zu dem zweiten Mann mache er „unglaubwürdige Angaben“, so die Polizei.

Laut Bundespolizei wird dem Duo der Vorwurf des Kennzeichen-Missbrauchs gemacht. Ein deutsches Kennzeichen sei kopiert und mit falschen Siegeln versehen worden. Der 19-Jährige, über den keine polizeilichen Kenntnisse vorliegen, sei mittlerweile wieder auf freiem Fuß. In dem Wagen wurde nichts Verdächtiges sicher gestellt.

Die Suche nach dem Flüchtigen, zu dem die Polizei keine Personenbeschreibung hat, ist erst einmal abgeschlossen, so ein Pressesprecher der Bundespolizei. Gebe es neue Hinweise, würde die Suche wieder aufgenommen. (red)

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