Unfälle

Verkehrsunfälle: Bündnis für Moers will einen Runden Tisch

Vertreter des Bündnisses für Moers und Fachfrau Ute Hammer setzen sich für Sicherheit im Straßenverkehr ein.

Vertreter des Bündnisses für Moers und Fachfrau Ute Hammer setzen sich für Sicherheit im Straßenverkehr ein.

Foto: Klaus Dieker

Moers.  Beim Bündnis für Moers ist Fachfrau Ute Hammer mit dem Programm Vision Zero zu Gast. Nach dem Gespräch ist klar: Das Thema bewegt die Menschen.

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Das Bündnis für Moers (SPD, Grüne, Grafschafter) will mit Blick auf die Verkehrsunfälle in Moers kurzfristig einen Runden Tisch einrichten, und so die bestehende Unfallkommission aufwerten.

In einer gemeinsamen Fraktionssitzung am Dienstagabend haben Vertreter des Bündnisses mit Ute Hammer, Geschäftsführerin beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat gesprochen – offenbar nicht ohne Grund. „Als Vorsitzender im Ausschuss für Bürgeranträge stelle ich fest, dass 80 Prozent der Anträge aus der Bürgerschaft sich mit Verkehrsproblemen beschäftigen“, erklärt Claus Peter Küster (Grafschafter) in einer Mitteilung des Bündnisses.

Am neuen Runden Tisch sollen sich Politik und Unfallkommission regelmäßig mit Verkehrsbrennpunkten und Lösungsvorschlägen auseinandersetzen, so die Mitteilung. In der Unfallkommission sind Polizei, Stadtverwaltung und Verkehrswacht vertreten.

Veränderungen können auch „wehtun“

Hammer, so die Mitteilung, ließ keinen Zweifel daran, dass notwendige, auch kurzfristig anstehende Veränderungen im Straßenverkehr jeden Einzelnen in seiner Mobilität betreffen und auch „wehtun“ werden. Ute Hammer: „Vision Zero ist nicht nur ein Programm, es ist eine Haltung für voraus denkendes Handeln.“

Atilla Cikoglu, Vorsitzender der SPD Fraktion: „Wir haben schon viele Einzelmaßnahmen auf den Weg gebracht, wir müssen weg vom Aktionismus aus konkreten Anlässen und hinkommen zu einem das gesamte Stadtgebiet umfassenden Maßnahmenkatalog zur Verkehrsprävention.“ Christopher Schmidtke, von den Grünen: „Dem kann ich zustimmen. Tempo 30 ist für uns zum Beispiel immer wieder ein Thema und immer wieder sind uns die Hände gebunden, wenn wir Straßen einbeziehen wollen, die nicht in unmittelbarer Nähe von Schulen, Kitas oder Seniorenheimen liegen!“

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