Musik

Weltstar Zwingenberger beim Moerser Boogie-Woogie-Festival

Axel Zwingenberger kommt nach Moers.

Axel Zwingenberger kommt nach Moers.

Foto: Ute Gabriel / Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Moers/Am Niederrhein.  Zum ersten Boogie-Woogie-Festival kommt Weltstar Axel Zwingenberger nach Moers. Außer ihm werden weitere Größen in der Enni-Eventhalle spielen.

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Die Veranstalter sparen nicht mit Superlativen. Vom größten Festival seiner Art in Deutschland ist die Rede, von Weltstars, die in Moers am Flügel sitzen werden, den besten Künstlern, die die Szene zu bieten hat. Gemeint ist das Boogie-Woogie-Festival der Sparkasse am Niederrhein am 14. März 2020 in der Enni-Eventhalle.

Vier Pianisten werden den Abend bestreiten, unter ihnen Axel Zwingenberger, der „unbestrittene Meister und Weltstar des Boogie Woogie“, wie der Künstlerische Leiter des Festivals, Jörg Hegemann, erklärt. Zwingenberger spielt in weltberühmten Hallen wie der Carnegie Hall oder der Elbphilharmonie – und bald in der Moerser Eventhalle.

Dazu werden zwei der besten und erfolgreichsten Boogie-Pianisten in die Tasten greifen: Frank Muschalla und der Künstlerische Leiter des Festivals selber, Jörg Hegemann. Newcomer Patrick Ziegler komplettiert das Quartett, dessen Mitglieder einzeln und in wechselnden Kombinationen spielen werden. Eine dreiköpfige Band – Rolf Marx, Matthias Klüter und Dirk Engelmeyer – ist mit von der Partie, der Sänger und Entertainer Thomas Aufermann, den Hegemann als „total witzigen Typen“ beschreibt, moderiert den Abend.

Dirk und Ariane Teilmanns vom Rock’n’Roll-Club Moers zeigen, wie man zum Boogie Woogie tanzt, und Volkmar Hess präsentiert eine Grammophon-Ausstellung. Das Festival soll mehr bieten als ein reines Konzert, sagt Michael Birr vom Moers Marketing, dem Veranstalter des Abends. Das Publikum darf auch tanzen, denn im Anschluss gibt es eine After-Show-Party.

Das Festival hat übrigens eine bemerkenswerte Vorgeschichte, an deren Anfang Iris und Paul Jahns stehen. Das Moerser Ehepaar war 2004 in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs, als es durch die geöffnete Tür eines Jazz-Clubs Klaviermusik hörte. Dort lernte es den Pianisten Jörg Hegemann und mit ihm den Boogie Woogie kennen – und fragte den Künstler spontan, ob er auch in Moers auftreten würde. Kurz darauf spielte Hegemann im „Jedermann“ in Hülsdonk. Dort folgten weitere Auftritte, 2012 kam der Umzug der inzwischen „Moerser Boogie Night“ getauften Veranstaltung in den Kammermusiksaal. „Aber der Saal mit 200 Plätzen war ausverkauft“, erinnert sich Paul Jahns. 2017 stiegen das Moers Marketing und die Sparkasse ein, die die Konzertreihe nun auf „das nächste Level heben“ wollen, wie Marketing-Chef Michael Birr es formuliert. In der Enni-Halle gilt es, 1200 Plätze zu füllen.

Karten zum Preis von 30 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr sind erhältlich im NRZ-Leserladen am Kö und beim Moers Marketing an der Kirchstraße 27.

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