Zu wenig Retter in Moers

Moers.   13 417 Rettungsdiensteinsätze, 1152 Feuerwehreinsätze – das ist die Bilanz für 2017, die Feuerwehrchef Christoph Rudolph Mittwoch im Personal- und Feuerwehrausschuss vorlegte. Bedenklich erscheint allerdings eine weitere Zahl: „Von 2015 bis 2017 haben sich die First Responder-Einsätze verdoppelt“, ergänzte der Ausschussvorsitzende Christopher Schmidtke (Grüne).

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13 417 Rettungsdiensteinsätze, 1152 Feuerwehreinsätze – das ist die Bilanz für 2017, die Feuerwehrchef Christoph Rudolph Mittwoch im Personal- und Feuerwehrausschuss vorlegte. Bedenklich erscheint allerdings eine weitere Zahl: „Von 2015 bis 2017 haben sich die First Responder-Einsätze verdoppelt“, ergänzte der Ausschussvorsitzende Christopher Schmidtke (Grüne).

First Responder bedeutet: Weil alle Rettungswagen im Einsatz sind, müssen Löschfahrzeuge bei medizinischen Notrufen ausrücken. 217 Mal war dies 2017 der Fall – fast 20 Einsätze pro Monat. Christoph Rudolph machte klar, dass das nicht so weiter geht, der Stadt aber die Hände gebunden sind. Denn es fehlt immer noch der vom Kreis Wesel zu liefernde Rettungsdienstbedarfsplan – und ohne diesen Plan erstatten die Krankenkassen keine Kosten. Für das zweite Quartal 2018, so Rudolph weiter, habe der Kreis die Zahlen zugesagt, und bis dahin stocken auch die Planungen für die neue Moerser Rettungswache. Die muss größer werden als die alte; mit einer Modernisierung beziehungsweise dem Umbau ist es nicht mehr getan. Der Technische Beigeordnete Thorsten Kamp erklärte denn auch, man suche derzeit nach geeigneten Flächen für einen Neubau. Der FDP-Antrag zur Prüfung einer Renovierung bei laufendem Betrieb ist damit möglicherweise obsolet.

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