Mülheim. Während des Weltkriegs gab es 44 öffentliche Bunker in Mülheim. Fast alle sind weg. Wie wird heute für Zivilschutz gesorgt, wenn Gefahr droht?

Vor mehr als 80 Jahren erlebte Mülheim den schlimmsten Luftangriff des Zweiten Weltkrieges. Er legte vor allem die Innenstadt in Schutt und Asche und kostete mehr als 500 Menschen das Leben. Mülheim wurde während des Krieges rund 160 Mal aus der Luft angegriffen. 800 Mal wurde Luftalarm gegeben und die Menschen damit aufgerufen, einen der damals 44 öffentlichen Bunker oder einen der 500 Luftschutzräume aufzusuchen. Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, die zum Teil bei der Trümmerbeseitigung eingesetzt wurden, war der Zutritt zu Luftschutzräumen und Bunkern verboten.