Unfall

Autofahrer fährt Radfahrer in Mülheim absichtlich um

In Mülheim ist ein Radfahrer laut Polizei absichtlich von einem Autofahrer umgefahren worden.

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In Mülheim ist ein Radfahrer laut Polizei absichtlich von einem Autofahrer umgefahren worden. Foto: dpa

Mülheim.  In Mülheim ist ein Radfahrer von einem Autofahrer beim Überqueren einer Kreuzung zum Fallen gebracht worden. Schon vorher kam es zum Streit.

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Bei einer Kollision mit einem Auto ist ein 49-jähriger Radfahrer in der Leineweberstraße verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, soll der Autofahrer den Mann am Montagabend gegen 19.15 Uhr absichtlich zu Fall gebracht haben.

Die Polizei traf am Unfallort auf den 49-Jährigen. Er gab an, auf der Ruhrstraße unterwegs gewesen zu sein. Parallel zu ihm habe ihn ein weißes Auto mit geringem Abstand überholt. Gestikulierend bat er um mehr Platz, daraufhin wurde er aus dem Auto heraus massiv beschimpft.

Radfahrer wird vor dem Unfall beschimpft und bedroht

An der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Leineweberstraße stiegen zwei Männer aus dem Auto aus und rannten auf ihn zu. Sie bedrohten ihn dermaßen, dass er mit seinem Rad auf dem Gehweg flüchtete. Beim Überqueren der Ruhrstraße fuhr ihn der unbekannte Fahrer des Wagens absichtlich um. Zwei der insgesamt drei Insassen flüchteten zu Fuß, der Fahrer fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung über die Ruhrstraße davon.

Die Verdächtigen sind zwischen 25 und 30 Jahren alt. Sie sollen zwischen 1,70 und 1,85 Metern groß, dunkelhaarig und vermutlich arabischer Abstammung sein. Vermutlich hatten zwei der Männer Vollbärte. Einer von ihnen trug eine dunkle Jogginghose zum weißen Shirt mit roten Applikationen, ein anderer ein hellblaues Shirt zur kurzen, dunklen Hose. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei telefonisch entgegen:
0201/829-0.

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