Gewerbemieten

Corona: Griefahn (SPD) fordert Solidarität von Vermietern

Nur wenige Menschen verloren sich am Samstag auf dem Kurt-Schumacher-Platz (Vordergrund) und in der Mülheimer Fußgängerzone. Viele Geschäfte sind geschlossen.

Nur wenige Menschen verloren sich am Samstag auf dem Kurt-Schumacher-Platz (Vordergrund) und in der Mülheimer Fußgängerzone. Viele Geschäfte sind geschlossen.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  OB-Kandidatin Monika Griefahn (SPD) appelliert an Mülheimer Vermieter, in Not geratenen Gewerbebetrieben 20 Prozent der Miete zu erlassen.

OB-Kandidatin Monika Griefahn (SPD) appelliert angesichts der Corona-Krise an die Vermieter von Mülheimer Gewerbe-Immobilien, ihren in wirtschaftliche Not geraten Mietern bei der Miete entgegenzukommen.

„Gerade für Kleinunternehmer in unserer Stadt verursacht die Corona-Krise eine große wirtschaftliche Gefahr“, so Griefahn. Die Bundesregierung schnüre bereits große Hilfspakete, aber auch in Mülheim selbst sei gesellschaftliche Solidarität gefragt. „Darum appelliere ich, dass die Vermieter von Gewerbeimmobilien die Mieten vorübergehend um 20 Prozent kürzen. “, so die OB-Kandidatin.

Griefahn: Beratungshotline soll bei Mietschulden beraten

Den Vorschlag von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, vorübergehend Kündigungen wegen Mietschulden auszuschließen, begrüße sie sehr, so Griefahn. Die Stadt könne hierzu zusammen mit dem Mieterschutzbund und der Verbraucherzentrale eine Beratungshotline starten, sobald das Gesetz in Kraft trete, teilte sie mit.

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