Corona

Corona: Rückkehrer aus Risikogebieten müssen in Quarantäne

Die Stadtverwaltung Mülheim erinnert daran, dass Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten 14 Tage in Quarantäne müssen.

Die Stadtverwaltung Mülheim erinnert daran, dass Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten 14 Tage in Quarantäne müssen.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Mülheim.  Die Stadt Mülheim verweist darauf, dass Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten 14 Tage in Quarantäne müssen. Nichtbeachten wird geahndet.

In den Ferien werden nun auch viele Mülheimer ihren Urlaub im Ausland verbringen wollen. Für alle Urlauber, die derzeit in ein sogenanntes Risikogebiet reisen und dann nach Mülheim zurückkommen, gelten in diesen Corona-Zeiten besondere Regelungen: Alle betroffenen Personen müssen sich unmittelbar nach ihrer Rückkehr für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und das Mülheimer Gesundheitsamt informieren. Dies geht online unter https://reiserueckkehr.muelheim-ruhr.de oder auch telefonisch über die 0208 455-22.

Um möglichst viele Bürger ausführlich aufklären zu können, hat die Stadtverwaltung entsprechendes Infomaterial in drei Sprachen (deutsch, türkisch und arabisch) aufgelegt. Das Infoblatt liegt aus und ist zudem als Download unter muelheim-ruhr.de zu finden. Zudem gibt es umfangreiche FAQ (das steht für „Frequently Asked Questions“, was „häufig gestellte Fragen“ bedeutet) die ab sofort in den drei Sprachen unter muelheim-ruhr.de/corona abgerufen werden können.

Man kann freiwillig einen Corona-Test machen, der aber selbst gezahlt werden muss

Die Stadt verweist in ihrem Infoblatt für Reiserückkehrer darauf, dass, wer nicht in die 14-tägige Quarantäne möchte, freiwillig einen Coronatest machen kann. Dieser muss aber selbst bezahlt werden. Einige Flughäfen würden dies bereits als Service nach der Landung anbieten, so die Stadt. Bis das Ergebnis vorliege, bestehe aber die Pflicht, sich in Quarantäne zu begeben. Außerdem verweist die Stadt darauf, dass beim Nichtbeachten einer Quarantäne-Pflicht eine Ordnungswidrigkeit begangen wird, die mit bis zu 25.000 Euro Geldbuße bestraft werden könne.

Welche Länder als Risikogebiet gelten, definiert die deutsche Bundesregierung. Dabei fließen sowohl die Fallzahlen als auch eine Bewertung des jeweiligen Infektions- und Testgeschehens ein. Eine Übersicht der aktuellen Risikogebiete findet man beim Robert-Koch-Institut unter rki.de (Suchbegriff: Corona Risikogebiete).

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