Jubiläumkonzert

In Mülheimer Waldorfschule erklingt Haydns „Schöpfung“

Die Sopranistin Myung-Hee Hyun wird mit dem Chor und dem Orchester der Universität Witten/Herdecke sowie mit weiteren Solisten Haydns „Schöpfung“ in der Mülheimer Waldorfschule aufführen.

Die Sopranistin Myung-Hee Hyun wird mit dem Chor und dem Orchester der Universität Witten/Herdecke sowie mit weiteren Solisten Haydns „Schöpfung“ in der Mülheimer Waldorfschule aufführen.

Foto: Biene Hagel / Funke Foto Services

Mülheim.  Ein großes Konzert gibt es am Samstag in der Mülheimer Waldorfschule. Haydns „Schöpfung“ wird von über 200 Mitwirkenden aufgeführt.

Vor 100 Jahren wurde die erste Waldorfschule gegründet. Auch die Mülheimer Waldorfschüler feiern das. Ein erstes großes Jubiläumsfest fand im Sommer in der Freilichtbühne statt - mit vielfältigen Musik- und Theaterdarbietungen der Schüler. Jetzt steht eine weitere gigantische Veranstaltung im Rahmen von „Waldorf 100“ vor der Tür: „Die Schöpfung“, das Oratorium von Joseph Haydn, wird am kommenden Samstag, 14. Dezember, um 18 Uhr in der Schule an der Blumendeller Straße aufgeführt.

Festkonzert mit über 200 Mitwirkenden

Ein ganz besonderes Konzerterlebnis kündigt die Schule an. Der Mülheimer Dirigent Prof. Ingo Ernst Reihl hat als Waldorfschüler in Essen die Gründung der Mülheimer Waldorfschule hautnah miterlebt – aus dieser langjährigen Verbundenheit heraus entstand die Idee, ein Waldorf 100-Festkonzert im Saal der Schule zu geben. Mit über zweihundert Mitwirkenden führen Chor und Orchester der Universität Witten/Herdecke „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn (1732-1809) in einer besonderen Fassung auf.

Die hoch virtuosen Solopartien sind prominent besetzt durch die Sopranistin Myung-Hee Hyun, den Tenor Leonhard Reso und den Bassbariton Almas Svilpa. Ingo Reihl bezieht das gesprochene Wort in seine Interpretation des Werkes mit ein. Die biblische Schöpfungsgeschichte erklingt dabei in der bildreichen Übersetzung von Martin Buber und wird durch Auszüge aus den „Gesängen des Universums“ des nicaraguanischen Dichters Ernesto Cardenal umrahmt.

Sprecher ist der Schauspieler Claus Dieter Clausnitzer

Als Sprecher konnte der aus Theater, Film und Fernsehen bekannte Kammerschauspieler Claus Dieter Clausnitzer gewonnen werden. Die Zuhörer erwartet ein klang-, stimm- und wortgewaltiges Nachspüren des Entstehens der Welten, deren Teil die Menschen sind und die es zu erhalten, zu pflegen und zu gestalten gilt.

Das Konzert dauert mit Pause etwa zweieinhalb Stunden. Karten sind ab sofort im Sekretariat und an der Abendkasse erhältlich. Eintritt: 15 Euro (Schüler 3 €).

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