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Lufthansa-Maschine „Mülheim an der Ruhr“ hebt letztes Mal ab

Die Lufthansa-Maschine „Mülheim an der Ruhr“ wird verschrottet.

Die Lufthansa-Maschine „Mülheim an der Ruhr“ wird verschrottet.

Foto: Lufthansa

Mülheim.  Die Lufthansa-Maschine „Mülheim an der Ruhr“ wird nach 24 Jahren im Dienst verschrottet. Am Freitag hebt sie in Peking ein letztes Mal ab.

24 Jahre lang war sie im Dienst, fast 23 Jahre als Botschafterin dieser Stadt: die Lufthansamaschine „Mülheim an der Ruhr“. Seit dem 4. Dezember 1997 trägt die Boing 747-400, ein Jumbo-Jet, den Namen unserer Stadt. Am Freitag hebt sie ein letztes Mal ab – und wird nach der Landung verschrottet.

Derzeit befindet sich die „Mülheim an der Ruhr“ in Peking, wo sie seit Januar gewartet werden sollte, was allerdings wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht passiert ist. An ihrem Zielort Enschede in den Niederlanden wird nun ihr Ende besiegelt. Sie ist eine von 29 Lufthansa-Flugzeugen, die nun stillgelegt werden.

Erste Lufthansa-Maschine „Mülheim an der Ruhr“ 1971 getauft

Die Jumbo-Maschine hatte bereits eine Vorgängerin: Am 10. November 1971 wurde eine Lufthansa-Maschine auf den Namen „Mülheim an der Ruhr“ getauft. fand am Düsseldorfer Flughafen statt.

Die Boeing 747-400 ist fast 71 Meter lang, besitzt mehr als 64 Meter Spannweite und bietet auf ihren zwei Etagen insgesamt 352 Fluggästen Platz. Sie fliegt mit einer Reisegeschwindigkeit von 907 km/h bis zu 12 500 Kilometer weit und kann mit einem Gewicht von bis zu 395 Tonnen abheben.

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