Kultur

Mit heißem Soul geht das Sol in die Sommerpause

Martin Dickhoff (r.,) und Hakan Mengil  blicken  zufrieden auf 500 Konzerte in der Sol Kulturbar.

Foto: WAZ FotoPool

Martin Dickhoff (r.,) und Hakan Mengil blicken zufrieden auf 500 Konzerte in der Sol Kulturbar. Foto: WAZ FotoPool

Mülheim.   Konzert-Jubiläum am Mülheimer Raffelberg mit Sängerin Shari Yeboah. Viel Beifall für die Musikerin der Sol Kulturbar, deren Stammpublikum immer weiter wächst

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Was passt schon besser zu coolen Cocktails als coole Lounge-Sounds mit supercoolem Neo-Soul? Diese Frage wird von Martin Dickhoff, kreativer Veranstalter der Konzert-Reihe in der Sol-Kulturbar neben dem Theater an der Ruhr, wenn auch bei Fassbier und fernab gestylter Champagner-Bars eindeutig beantwortet. Und zwar mit dem nun schon 500. Konzert der Sol Session Band, die jetzt die junge Oberhausener Sängerin Shari Yeboah zu Gast hatte, die als einfühlsame und gradlinige Soul-Interpretin jederzeit für tanzbare Sounds sorgte.

Zur routinierten Band gehörten wie immer selbstverständlich die erfahrenen Kollegen Martin Dickhoff als Keyboarder, Thomas Käseberg als Saxofonist, Mark Kielmann als Trompeter, Wolfgang Kulawik als Gitarrist, James Morgan am Bass und Peter Härtel als Schlagzeuger, die mit diesem mehr als nur gut besuchten Konzert in die wohl verdiente Sommerpause gehen.

„Seit über fünf Jahren gibt es die Soul-Session einmal im Monat“, betont Dickhoff nicht ohne Stolz, der für jeden Monat für die Sol-Kulturbar ein neues Programm schmiedet. Zu hören ist stets eine gute und professionell gespielte Mischung aus Funk, Soul und Jazz, die beim Publikum immer wieder sehr gut ankommt.

Längst erfolgreich etabliert

So waren in der Vergangenheit Konzerte mit Musik von George Duke, Steely Dan und Pat Metheny zu hören, der die eingespielte und virtuose Sol Session Band allemal gewachsen ist. Für die hohe Qualität garantiert Martin Dickhoff als langjähriger Konzert-Manager und Keyboarder bei Funk-Formationen wie den ExBerts of Soul. So ist die von alten Buchen umgebene Bar als Club für gute Live-Musik längst erfolgreich etabliert. Was aber immer noch viele Musikfreunde im benachbarten Duisburg nur wenige Meter hinter der Stadtgrenze nicht wissen.

Den Abend eröffnete das muntere Saxofon-Quintett von Thomas Käseberg mit einem schön schrägen Blues-Brothers-Medley, für das es viel Beifall gab. Dann durfte Shari Yeboah mit Unterstützung der höllisch groovenden Sol Band beweisen, wie guter Soul aus dem Ruhrgebiet klingt. Dabei verfügt die junge Sängerin mit ihrer ausdrucksstarken und kräftigen Stimme schon jetzt über auch internationales Niveau. In der starken Band sind nicht nur der junge Bassist James Morgan mit seinem sicheren Gespür für den treibenden Rhythmus und der immer ein wenig an Michael Brecker erinnernde Saxofonist Thomas Käseberg zu loben. Ganz viel Beifall für die Musiker in der Sol Kulturbar, deren Stammpublikum immer weiter wächst.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik