Nachruf

Mülheim: Der Verdi-Bezirk trauert um Werner Krusenbaum

Werner Krusenbaum ist tot. Der Verdi-Bezirk Ruhr-West trauert um den beliebten Ausbilder.

Werner Krusenbaum ist tot. Der Verdi-Bezirk Ruhr-West trauert um den beliebten Ausbilder.

Foto: Verdi

Mülheim.  Er hat viele Gewerkschaftler ausgebildet. Fünf Jahre wirkte er als Geschäftsführer der ÖTV-Kreisverwaltung Mülheim, bevor er neue Aufgaben fand.

Die Mitglieder des Verdi-Bezirks Ruhr-West trauern um Werner „Krusi“ Krusenbaum. Er ist plötzlich im Alter von 68 Jahren verstorben. Bereits zu Beginn seiner Berufstätigkeit trat er 1968 in die IG Metall ein. Krusenbaum engagierte sich ehrenamtlich, wurde Jugendvertreter und Vertrauensmann. Beim DGB war er Mitinitiator einer DGB-Jugend-Zeitung und entdeckte seine Leidenschaft für die Bildungsarbeit.

1975 wechselte Werner Krusenbaum zur Ausbildung in das DGB-Organisationsteam und wenige Monate später gehörte er zur Jugendabteilung im DGB-Landesbezirk NRW. 1979 begann seine Tätigkeit bei der ÖTV. 1995 wurde Krusenbaum Geschäftsführer der ÖTV-Kreisverwaltung Mülheim.

Ein Kollege mit Humor und Verlässlichkeit

Ab dem Jahr 2000 war er in gleicher Funktion in Oberhausen, bis er nach der Verdi-Gründung Abteilungsleiter im Leitungsbüro des Landesbezirks NRW wurde. Er wechselte später zum Verdi-Bezirk Essen.

„Krusi“, wie er liebevoll genannt wurde, war für viele ehren- und hauptamtliche Kollegen ein politischer Ziehvater. Viele Gewerkschaftssekretäre arbeitete er ein und sie lernten von ihm. „Krusi war ein kluger, politischer Kollege – ein Gewerkschafter durch und durch“, steht in seinem Nachruf.

Auch die Arbeitgeber schätzten ihn als kompetenten, wenn auch beharrlichen Verhandlungspartner. Mit seinem besonderen Humor gelang es ihm immer, schwierige Situationen zu meistern. „Auf den Kollegen Krusi konnten sich alle verlassen“, heißt es in einer Verdi-Mitteilung.

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