Blaulicht

Mülheim: Kein Sprengstoff in Gesamtschule Saarn gefunden

Ein Polizeieinsatzfahrzeug am Montagmorgen vor der Gesamtschule Saarn. Nach einer Bombendrohung war die Schule geräumt worden.

Ein Polizeieinsatzfahrzeug am Montagmorgen vor der Gesamtschule Saarn. Nach einer Bombendrohung war die Schule geräumt worden.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Erneut ist in der Gesamtschule Saarn in Mülheim eine Bombendrohung eingegangen. Die Polizei ist vor Ort, die Schule geräumt.

Die Gesamtschule Saarn und das Berufskolleg Lehnerstraße sind am Montagmorgen nach einer Bombendrohung geräumt worden. Erst vor elf Tagen hatte es einen Polizeieinsatz an der Schule gegeben. Seinerzeit war per E-Mail eine Bombendrohung eingegangen.

Laut einem Polizeisprecher war die Bombendrohung am Morgen gegen 8.37 Uhr per Telefon in der Schule eingegangen. Details zur Drohung wollte die Polizei zunächst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt geben. Eine Geldforderung, Erpressung stehe nicht im Raum, so der Polizeisprecher.

Schulgebäude ist geräumt, Spürhund im Einsatz

Die Schulgebäude im Schulzentrum Saarn wurden mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei geräumt, die Schüler nach Hause entlassen. Mit Hilfe eines Spürhundes durchsuchte die Polizei Gebäude für Gebäude, um möglicherweise Sprengstoff aufzuspüren. Mehrere Dutzend Polizeibeamte waren im Einsatz. Um 11.10 Uhr gab der Polizeisprecher Entwarnung: Es sei nichts Verdächtiges in den Schulgebäuden entdeckt worden. Wer hinter der Bombendrohung steckt, blieb unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Erst am 9. Januar hatte es einen Polizeieinsatz an der Gesamtschule gegeben. Grund war ebenfalls eine Bombendrohung, sie war als E-Mail eingegangen. In der Mail hatten Erpresser eine hohe Geldsumme gefordert und gedroht, eine Sprengladung zu zünden, die sie im Bereich der Schule deponiert haben wollten. Die Polizei hatte Sprengstoffspürhunde angefordert, um das Gelände absuchen. Gefunden worden war nichts. Nach fast drei Stunden im Einsatz hatte die Polizei am 9. Januar Entwarnung gegeben.

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