E-Mobilität

Mülheim: Standorte für Ladesäulen müssen wirtschaftlich sein

Eine Ladesäule für Elektroautos wünschen sich die Grünen am Ringlokschuppen. Aber es bestehen noch Zweifel an der Wirtschaftlichkeit.

Eine Ladesäule für Elektroautos wünschen sich die Grünen am Ringlokschuppen. Aber es bestehen noch Zweifel an der Wirtschaftlichkeit.

Foto: Fabian Strauch / FUNKE Foto Services

Die Mülheimer Grünen wünschen sich eine Ladesäule für Elektroautos am Ringlokschuppen. Die Stadt zweifelt noch an der Wirtschaftlichkeit.

Mülheim. Warum wird keine Ladesäule für Elektroautos auf dem Parkplatz am Ringlokschuppen aufgestellt? Das wollten die Grünen von der Verwaltung wissen. Viele Bürger wünschten sich das. Während eines Besuchs könnten die Akkus dann mit Energie geladen werden.

So schnell wird es dort wohl keine Ladesäule geben. „Die Stadt kann nicht Betreiber sein“, erklärte dazu Peter Vermeulen. Der Umweltdezernent sieht Autoladestationen eher auf Firmenparkplätzen oder in privaten Garagen. Zur Zeit sei auch nicht klar, wie viele Elektroautos in Mülheim überhaupt unterwegs seien. Auch Ladesäulen müssten sich wirtschaftlich rechnen.

Eine Wasserstofftankstelle im Mülheimer Hafengebiet

„Wir dürfen für die Zukunft nicht nur an Batterien denken. Der Antrieb mit Wasserstoff bringt dagegen Null Immissionen für die Umwelt.“ Die Entsorgung von Batterien sei dagegen noch nicht komplett geklärt, hieß es im Wirtschaftsausschuss. Daher sollte es mehr Wasserstofftankstellen geben.

Eine befindet sich im Hafengebiet. Ob diese wirklich ausgelastet ist, und wie viele auswärtige Autos dort Wasserstoff tanken, soll die Verwaltung jetzt ermitteln. Aber auch für diese Antriebsart können die Stadt nur Empfehlungen geben, die Zapfsäulen aber nicht selbst betreiben. Die Medl sieht zur Zeit auch keinen Bedarf für weitere Ladesäulen im Stadtgebiet.

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