Corona

Mülheimer Supermärkte erwarten Ansturm erst vor Weihnachten

Toilettenpapier war zu Beginn der Corona-Pandemie ein begehrtes Gut. Einige Mülheimer nehmen schon wieder erste Anzeichen von Hamsterkäufen wahr.

Toilettenpapier war zu Beginn der Corona-Pandemie ein begehrtes Gut. Einige Mülheimer nehmen schon wieder erste Anzeichen von Hamsterkäufen wahr.

Foto: Hendrik Schmidt / picture alliance/dpa

Mülheim.  Es war schon im Frühjahr gegen jede Vernunft: das Hamstern von Klopapier, Nudeln, Tomatensauce. Geht der Wahnsinn in Mülheim trotzdem wieder los?

In Facebook-Gruppen wird gerne früh viel Wind gemacht. Aktuell wollen einige Mülheimer schon wieder Hamsterkäufe beobachtet haben, insbesondere beim Toilettenpapier. Kann das sein? Drei Fragen an Falk Paschmann, Geschäftsführer von fünf Edeka-Filialen allein in Mülheim.

Bemerken Sie schon wieder Hamsterkäufe in Ihren Märkten?

Paschmann: Nein. Es gibt ja auch überhaupt keinen Grund dafür. Es ist genug von allem da. Wer feststellt, dass irgendwo Produkte ausverkauft sind, ist herzlich eingeladen, in unsere Geschäfte zu kommen.

Als im Frühjahr die Regale leergeräumt wurden: Gab es da irgendein Produkt, bei dem die sprunghafte Nachfrage Sie besonders überrascht hat?

Nein. Diese Entscheidung überlassen wir unseren Kunden.

Bereiten sich die Händler auf einen möglichen Ansturm vor, wenn die Corona-Vorschriften wieder strenger werden? Ordern Sie jetzt schon größere Mengen?

Vorbereitungen treffen wir nur für das Weihnachtsgeschäft. Es wird wohl ein bisschen mehr werden, weil die Leute nicht verreisen. Da versuchen wir den Betrieb zu entzerren, damit die Kunden nicht vor unseren Märkten Schlange stehen.

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