Stücke 2020

Mülheimer Theatertage: Filmporträts ersetzen Bühnenstücke

Die "Kinderstücke 2020" in Mülheim werden auf November verschoben.

Die "Kinderstücke 2020" in Mülheim werden auf November verschoben.

Foto: Tanja Dorendorf / T+T Fotografie / Theater- und Konzertbüro Mülheim

Mülheim  Die Stücke 2020 in Mülheim müssen ausfallen, als kleinen Ersatz gibt es vom 16. bis 24. Mai Filmporträts über die nominierten Autoren im Netz.

Auch wenn die „Stücke 2020“ nicht wie geplant stattfinden können, präsentieren die Mülheimer Theatertage eine Woche lang die nominierten Autorinnen und Autoren und ihre Stücke im Netz. Vom 16. bis zum 24. Mai wird jeden Abend ein Autor vorgestellt. In den kurzen Filmporträts sind Interviews, Ausschnitte aus den Inszenierungen, Lesungen von Textauszügen oder andere Beiträge der Theaterensembles zu sehen.

"Kinderstücke 2020" werden im November gezeigt

Die „KinderStücke 2020“ werden auf Ende November verschoben. Vor allem Kinder müssen derzeit auf vieles verzichten. Die Mülheimer Theatertage möchten ihnen mit den Gastspielen und einem umfangreichen theaterpädagogischen Programm im Herbst ein Angebot machen, auf das sie sich schon jetzt freuen können.

Da es in der aktuellen Situation keinen Wettbewerb um das beste Stück bzw. Kinderstück geben kann, werden die Preisgelder des Mülheimer Dramatikerpreises und des Mülheimer Kinder-Stücke-Preises etwas aufgestockt und unter allen nominierten Autorinnen und Autoren aufgeteilt. Jeder erhält so eine Summe von 3.000 Euro als Anerkennung seine Arbeit.

Preisgeld wird unter Nominierten aufgeteilt

Außerdem planen die Macher der Mülheimer Theatertage, ihrem Publikum zumindest zwei der nominierten Stücke noch dieses Jahr im Rahmen der "Zwischenstücke" in Mülheim zu zeigen. Der Beginn der StückeWerkstatt wird auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

Auch wenn die Gastspiele im Mai entfallen, finden die „Stücke“-Seminare der Universitäten Dortmund, Duisburg-Essen und Paderborn trotzdem statt. Zwar können die Studierenden nicht gemeinsam die Aufführungen besuchen, dafür beschäftigen sie sich aber umso intensiver mit den nominierten Texten.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben