Klimaschutz

OB wirbt mit Stadt-Fahrzeugen für klimafreundliche Mobilität

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Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz (2. v.l.) stellte gemeinsam mit Patrick Gronath (Elektro Folkenborn), Natalia Balcazar (Initiative für Klimaschutz), Volker Weißhuhn (Medl) und Ulrike Marx (Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz) die E-Fahrzeugflotte auf dem Rathausmarkt in Mülheim vor.

Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz (2. v.l.) stellte gemeinsam mit Patrick Gronath (Elektro Folkenborn), Natalia Balcazar (Initiative für Klimaschutz), Volker Weißhuhn (Medl) und Ulrike Marx (Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz) die E-Fahrzeugflotte auf dem Rathausmarkt in Mülheim vor.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Mülheims OB Buchholz stellte Teile der E-Fahrzeugflotte der Verwaltung vor. Sein Appell an die Bürger: Umsteigen auf klimafreundliche Mobilität.

Die Stadt Mülheim will im Jahr 2035 klimaneutral sein, das wurde politisch im Stadtrat beschlossen. Dazu sollen auch lokal alle Möglichkeiten des Klimaschutzes genutzt werden – auch in der Stadtverwaltung, die ihrerseits für klimafreundliche Mobilität wirbt. Mittlerweile gibt es in der Verwaltung eine zweistellige Zahl von E-Fahrzeugen, darunter Sonderfahrzeuge, Pkw, Fahrräder sowie auch noch einige erdgasbetriebenen Fahrzeuge.

Oberbürgermeister Marc Buchholz präsentierte mit Mitarbeitenden einen Teil des klimafreundlichen kommunalen Fuhrparks auf dem Rathausmarkt. „Dabei ist eine einseitige Fokussierung auf Elektroautos nicht zielführend“, betonen die Klimaschutzmanager der Stabsstelle Klimaschutz. „Jede Mobilität, die weniger CO2-Emission verursacht als bisher, hilft uns, die Klimaziele zu erreichen.“

Schon in der 1990ern fuhren zwei E-Golf mit Bleibatterien im Mülheimer Forstbetrieb

Schon in der 1990ern fuhren zwei E-Golf mit Bleibatterien (und noch sehr geringer Reichweite) für den Mülheimer Forstbetrieb, Erdgasfahrzeuge gibt es schon seit fast 20 Jahren in der Verwaltung. Der Immobilienservice, das Umweltdezernat und das Amt für Stadtplanung und Wirtschaftsförderung nutzen beispielsweise jeweils einen E-Smart.

Das E-Vermessungsfahrzeug vom Amt für Digitalisierung, Geodaten und IT ist ein modernes Sonderfahrzeug für den Vermessungsdienst - und täglich im Einsatz. Ein neuer E-Radlader vom Bauhof wird auf dem Betriebsgelände genutzt. Geplant sind auch Einsätze im Stadtgebiet. Und das E-Lastenrad der Initiative für Klimaschutz wird vom Verein oft verliehen und auch von der Verwaltung für Veranstaltungen und Kurzstrecken genutzt.

Mülheims OB: „Fahren Sie ein emissionsärmeres Auto, steigen Sie mal aufs Rad“

Auch in regenerative Energien hat die Stadtverwaltung investiert und kann ihre Fahrzeuge inzwischen teils über die Solaranlagen an der Südfassade des Technischen Rathauses - oder in Zukunft auch aus den Solar-Carports auf dem Bauhof - laden.

Der OB verbindet die Vorstellung der klimafreundlichen Fahrzeuge der Verwaltung mit dem Aufruf an alle Mülheimerinnen und Mülheimer, ihre Mobilität auf den Prüfstand zu stellen und – wenn möglich - umzusteigen auf klimafreundlicheres Vorwärtskommen. „Fahren Sie ein emissionsärmeres Auto, steigen Sie mal aufs Rad, gehen Sie kurze Strecken zu Fuß oder nutzen Sie auch Bus und Bahn, die Stadtverwaltung tut es auch“, so lautet sein Appell.

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