Musik

Organist stellt Kindern die Kirchenorgel vor

Kantor Jens-Christian Vogel beim Orgelkonzert für Kinder am Samstag, 11.11.2017 nin der Kirche St. Mariae Geburt. Foto: Oliver Müller / FUNKE Foto Services

Foto: Oliver Mueller

Kantor Jens-Christian Vogel beim Orgelkonzert für Kinder am Samstag, 11.11.2017 nin der Kirche St. Mariae Geburt. Foto: Oliver Müller / FUNKE Foto Services Foto: Oliver Mueller

Mülheim.   Mit Musik und Geschichten erläutert Kantor Jens-Christian Vogel, wie die Orgel in St. Mariae Geburt funktioniert.

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Einmal alle Register ziehen und über die „Königin“ der Musikinstrumente staunen: Philine, Theo, Nora, Simon und Ida haben am Samstag in der Kirchengemeinde St. Mariae Geburt ein exklusives Orgelkonzert genossen. Und das Schöne war: Sie durften sich selbst ans Instrument setzen und ausprobieren, wie es funktioniert. Viele Fragen kamen auf: Wie kommt der Ton in die Pfeife? Woher kommt die dazu benötigte Luft? Warum muss man überhaupt ein Register ziehen? Organist Jens-Christian Vogel beantwortete geduldig alle Fragen. Auch die Eltern der Kinder waren von der Aktion im Rahmen der Orgeltage 2017 begeistert.

Warum muss man die Register ziehen?

Die großen und kleinen Besucher gesellten sich oben auf der Empore um das Orgelpult herum, es herrschte eine private Atmosphäre. Der Kleinste von ihnen schaute andächtig auf die großen Orgelpfeifen und hielt sich zwischendurch kurz die Ohren zu. „Puh, ist das laut, aber es macht Spaß und die Musik ist so schön“, meinte Theo (4). Eifrig saß er am Pult und probierte aus, wie man durch Betätigung der einzelnen Pedalen und das Ziehen der passenden Register verschiedene Tonhöhen und Klangfarben erzeugt. Als erstes bekamen die Kinder ein Menuett von Mozart zu hören. Von dem Stück, das der Musiker im Alter von acht Jahren komponierte, waren die Zuhörer beeindruckt. Vor allem die ältesten Mädchen konnten es kaum glauben, dass er damals im selben Alter war wie sie.

„Das sind aber viele Strippen und Hölzer“, staunte Nora (4). Ihre Mutter lauschte andächtig dem „berühmtesten Orgelstück der Welt“: der Toccata von Johann Sebastian Bach. „Kirche so nah zu erleben, ist etwas Besonderes. Ich bin froh, dass meine Tochter das so erleben kann“, erklärte sie. Das Angebot der Kirchengemeinde gibt es schon seit über 20 Jahren. Auch wenn dieses Mal weniger Kinder als sonst dabei waren, freute sich Vogel über das Interesse. Jeder kleine Besucher durfte einmal auf den Orgelstuhl, am Ende war noch genug Zeit für einen Blick auf die Mechanik und den Motor im hinteren Teil der Orgel, die übrigens eine der größten im Ruhrgebiet ist.

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