Feuerwehr im Dauereinsatz

Pilot meldet Defekt am Flugzeug: Notlandung vorbereitet

Die Feuerwehr Mülheim hatte alle Hände voll zu tun an Faschingsdienstag.

Foto: Feuerwehr

Die Feuerwehr Mülheim hatte alle Hände voll zu tun an Faschingsdienstag. Foto: Feuerwehr

Mülheim.   Essen auf dem Herd vergessen, Altöl illegal abgeladen, Flieger in Not: Einen arbeitsreichen Tag hatte die Feuerwehr Mülheim an Faschingsdienstag.

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Zu „überdurchschnittlich vielen Einsätzen“ musste die Berufsfeuerwehr Mülheim an Faschingsdienstag ausrücken. Unter anderem hatte ein Pilot dem Tower am Mülheimer Flughafen gemeldet, sein Flieger habe vermutlich einen Defekt am Fahrwerk. Die Einsatzkräfte stellten sich auf eine Notlandung ein.

Der ereignisreiche Tag hatte am Vormittag mit einer fälschlich ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Altenheim begonnen, hieß es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Gegen Mittag habe die Leitstelle dann ein Notruf wegen eines Unfalls mit zwei Autos auf der Velauer Straße ereilt. Zum Glück seien alle Beteiligten mit dem Schrecken davongekommen; niemand wurde verletzt.

Pilot meldete sich beim Tower

Parallel zu dem Unfall ging der Notruf bezüglich der Notlandung des Kleinflugzeuges auf dem Flughafen ein. Der Pilot meldete dem Tower im Vorfeld einen vermutlichen Defekt am Fahrwerk. Daraufhin wurden – zusammen mit der Betriebsfeuerwehr des Flughafens – die Maßnahmen für eine Notlandung eingeleitet. Letztlich konnte der Pilot das Flugzeug jedoch ohne weiteren Zwischenfall auf dem Flugfeld landen.

Gegen Mittag meldeten aufmerksame Nachbarn dann einen ausgelösten Heimrauchmelder in der Eintrachtstraße. Die Feuerwehr musste sich gewaltsam Zugang zu der Wohnung verschaffen: Die Bewohner waren nicht zu Hause, hatten aber ihr Essen auf dem eingeschalteten Herd vergessen. Nach ordentlichem Lüften wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Zwei defekte Fässer mit Altöl abgestellt

Am Nachmittag dann mussten die Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Umwelteinsatz ausrücken: Auf einem Sammelplatz für Wertstoffcontainer waren rechtswidrig zwei defekte Fässer mit Altöl abgestellt worden. Nach Absprache mit dem Umweltamt wurden diese durch die Feuerwehr entsorgt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gleichzeitig habe eine Ölspur auf der Styrumer Auffahrt zur A40 beseitigt werden müssen.

Und dann musste auch noch ein Tier gerettet werden

Außerdem rückte die Feuerwehr noch zur einer Tierrettung, einem Baumsägeeinsatz sowie zwei Tragehilfen für den Rettungsdienst aus.

Bis kurz vor 22 Uhr war der Rettungsdienst zu 28 Notfalleinsätzen gerufen worden, bei denen zehn Mal ein Notarzt mitalarmiert wurde. Einmal musste der Notarzt auch zur überörtlichen Hilfe in den Kreis Mettmann ausrücken. Gemeinsam mit der Johanniter-Unfallhilfe und dem Deutschen Roten Kreuz seien 51 Krankentransporteinsätze durchgeführt worden.

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