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Raubversuch: 13-Jährige schlagen Jungen (10) ins Gesicht

Die beiden 13-Jährigen müssen nun zeitnah mit ihren Eltern zu einen Anhörung ins Polizeipräsidium.

Foto: Andreas Bartel

Die beiden 13-Jährigen müssen nun zeitnah mit ihren Eltern zu einen Anhörung ins Polizeipräsidium. Foto: Andreas Bartel

Mülheim.   Polizei kann junges räuberisches Duo nach Fahndung mit mehreren Streifenwagen stellen. Opfer wird bei Angriff in Mülheim leicht verletzt.

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Zwei 13-Jährige haben einem Jungen (10) in Mülheim mehrfach ins Gesicht geschlagen, um so an sein Handy zu kommen. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 18.45 Uhr auf der Roonstraße.

Der Junge war auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle an der Oberhausener Straße, als ihn die beiden 13-Jährigen ansprachen und immer wieder auf sein Handy zeigten. Der 10-Jährige ging zunächst weiter. Plötzlich griff einer der Älteren seinen Arm, trat gegen die Beine und schlug mit der Faust zu. Der andere suchte in der Hosentasche des Jungen nach dessen Handy. Der Zehnjährige wehrte sich, kurz darauf gelang es ihm, einen der Täter wegzuschubsen und Richtung Oberhausener Straße zu rennen. Dort wurde die Polizei alarmiert.

Im Zuge ihrer Fahndung mit mehreren Streifenwagen griffen sich die Beamten die beiden 13-Jährigen auf einem Parkplatz an der Oberhausener Straße/Ecke Fröbelstraße. Die wollten noch über einen Zaun klettern und flüchten – letztlich ohne Erfolg. Auf dem Weg zur Wache wehrten sie sich auch noch gegen die Polizei. Nach einer deutlichen Ansprache durch die zuständigen Beamten wurden sie ihren Eltern übergeben. Mit denen müssen sie nun zeitnah zu einer sogenannten Anhörung ins Polizeipräsidium. Strafrechtlich können die beiden 13-Jährigen wegen ihres Alters noch nicht belangt werden. Der 10-Jährige hatte zum Glück nur leichte Verletzungen erlitten.

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