Windkraftanlage

Schwertransport für Mülheimer Windrad noch nicht genehmigt

Der Turm der Windkraftanlage ragt schon in die Höhe.

Foto: ESR

Der Turm der Windkraftanlage ragt schon in die Höhe.

Mülheim/Duisburg/Oberhausen.   Die Anlieferung der Rotorblätter für die Windkraftanlage auf der Deponie am Styrumer Ruhrbogen hat sich verzögert. Die Genehmigung steht noch aus.

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Die Anlieferung der drei mächtigen Rotorblätter für die Windkraftanlage auf der Deponie am Styrumer Ruhrbogen hat sich verzögert. Die ursprünglich geplante Anlieferung in der Nacht zu Mittwoch musste abgeblasen werden. Für den Schwertransport lagen noch nicht die nötigen Genehmigungen vor.

Das berichtete am Mittwoch auf Nachfrage der Geschäftsführer der Energiepark Styrumer Ruhrbogen GmbH, Volker Weißhuhn. Die Gesellschaft lässt das Windrad als Kooperation von Gelsenwasser und Mülheimer Medl errichten und will es schon im Frühjahr in Betrieb nehmen. Eine Klage gegen die Baugenehmigung hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf zuletzt abgewiesen.

Es lägen die Genehmigungen der Bezirksregierungen Münster und Düsseldorf nicht vor, so habe sich der Schwertransport noch gar nicht auf den Weg gemacht, widersprach Weißhuhn anderslautenden Meldungen. Die Genehmigungen würden kurzfristig erwartet, so dass die Rotorblätter eventuell schon in der Nacht zu Donnerstag angeliefert werden sollten. Die Bauteile messen in der Länge jeweils 39 Meter und sind acht Tonnen schwer. Der Schwertransporter misst gut 45 bis 47 Meter und muss sich auf den letzten Metern ab dem Autobahnkreuz Kaiserberg auf engem Raum bewegen. Die Baustelle an der Raffelbergbrücke soll Donnerstagmittag geräumt sein.

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