Kolumne

Wat machen Sie denn da mit dem Rotbäckchen im Einkaufswagen?

Diana Geist aus Mülheim beim Einkaufen mit ihrem jüngsten Sohn Anton. Der Kleine hat noch drei Geschwister. 

Diana Geist aus Mülheim beim Einkaufen mit ihrem jüngsten Sohn Anton. Der Kleine hat noch drei Geschwister. 

Foto: Inge Merz

Mülheim.  Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in Mülheim unterwegs sind und gefragt werden: „Wat machen Sie denn da?“ Es könnte Inge Merz sein.

„Wir haben beim Einkauf gerade diverse Sachen gesehen, die eigentlich gar nicht mit sollten, zum Beispiel Gummibärchen“, sagt Diana Geist und fügt dem Nachnamen lachend hinzu: „Geist, wie Gespenst“. Dann stellt die 42-Jährige den kleinen Mann im Einkaufswagen vor. „Das ist Anton, er ist 14 Monate alt. Und gerade ziemlich müde.“

Mutter einer Großfamilie braucht gute Nerven

Auf die Frage, wie das Leben mit so einem Frischling denn ist, kommt die überraschende Antwort: „Ganz bunt und lustig, denn ich habe nicht nur den einen; Anton hat noch drei Geschwister. Wir haben ein turbulentes Leben in der Großfamilie. Aber das bin ich gewohnt, und ich habe gute Nerven. Unsere Große ist Hanna, die ist 16, Mathilda ist neun, Arthur ist sieben.“

Vier Kinder ziehen den statistischen Durchschnitt nach oben

Vier Kinder zu haben, das war früher normal, aber ist heute selten. „Das war auch nicht ganz so geplant, aber wir sind sehr glücklich, dass wir sie jetzt alle haben. Jedes einzelne Kind ist einfach zauberhaft.“ Familie Geist tut was für die Statistik. Diana lacht: „Auf jeden Fall sind wir vorne dabei und ziehen den Durchschnitt nach oben. Es gibt ja auch genug Menschen, die keine Kinder haben können oder wollen.“

Empfiehlt die vierfache Mutter allen Zauderern das Kinderkriegen? „Auf alle Fälle. Ich liebe Kinder, ich könnte auch gerne noch mehr haben.“ Der Anton mit den roten Schlafbäckchen hält die Gummibärchentüte gut fest und macht Winkewinke...

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