Baumfällungen

17 Laubbäume müssen am Altenheim weichen

Was aussieht wie ein modernes Kunstwerk, ist das Innere einer

Was aussieht wie ein modernes Kunstwerk, ist das Innere einer

Foto: Tom Thöne

OBERHAUSEN.   Bezirksvertretung Osterfeld genehmigte Antrag des Louise-Schroeder-Heimes, das neu bauen will. Insgesamt wurde über 34 Fäll-Anträge entschieden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Immer wieder müssen Bezirksvertreter darüber entscheiden, ob im Stadtgebiet Bäume gefällt oder ihre Kronen gekappt werden müssen – dieses Mal hatten die Osterfelder Bezirksvertreter in ihrer Sitzung über insgesamt 34 Anträge zu entscheiden.

Nicht alle Bitten von Antragstellern um Fällung wurden positiv entschieden, wie das Beispiel einer Platane an der Bergstraße zeigt. Statt Abholzung darf hier nur die Krone gestutzt werden, die zu viel Totholz enthält. Die Mitglieder der Baumkommission erkannten die schwindende Vitalität des Baumes, dennoch wurde die Fällung einstimmig abgelehnt. Mit der Kronenpflege soll die Verkehrssicherheit wieder hergestellt werden.

Der größte Posten betraf die Siepenstraße mit dem Louise-Schroeder-Heim, wo 17 Laubbäume gefällt werden sollen. Die Bezirksvertreter genehmigten den Antrag, wenn eine Ersatzpflanzung vorgenommen wird. Die Fällung ist notwendig, um den aus brandschutztechnischen Gründen erforderlichen Neubau der Alteneinrichtung zu realisieren, hieß es in der Begründung des Antrages. Für die 17 zu fällenden Bäume müssen ebenso viele Ersatzbäume in der Außenanlage gepflanzt werden, für die ein Landschaftsarchitektonisches Konzept erarbeitet wird.

Fällungen auch an der Dorstener Straße

Über ein etwas kleineres „Paket“ musste an der Dorstener Straße und ab der Taunusstraße entschieden werden: Hier sollen eine Kirsche, eine Baumhasel, ein Ahorn und zwei Mehlbeeren gefällt werden. Hierfür gab es die Genehmigung. Die Bäume sind bereits abgestorben oder nicht mehr zu retten. Nach der Fällung werden als Ersatz in dem Mittelstreifen zwei Vogelkirschen, eine Hainbuche, eine schwedische Mehlbeere und ein Spitzahorn gepflanzt.

Ersatzbepflanzungen sind Pflicht

Am Kinderspielplatz Elpenbach-/Schwarzwaldstraße wird ein Ahorn gefällt, der bereits abgestorben ist. Als Ersatz soll im Umfeld eine Winterlinde gepflanzt werden. An der Erich-Käster-Schule gibt eine kranke Linde Anlass zur Sorge, die von einem holzzersetzenden Pilz befallen ist. Auch sie wird gefällt und durch eine Winterlinde ersetzt werden, deren Pflanzung mit der Umgestaltung des Schulhofes im Programm „Soziale Stadt“ abgestimmt wird.

An der Sportanlage Siepenstraße werden drei Mehlbeeren gefällt, die bereits absterben. Im nahen Umfeld werden eine Linde, eine Vogelkirsche und eine schwedische Mehlbeere gepflanzt.

An der ehemaligen Eisenheimschule dürfen sieben Laubbäumen nicht gefällt werden, auch zwei Eichen an der Käthe-Kollwitz-Schule müssen stehen bleiben. Hingegen dürfen am Kinderspielplatz Heimbauweg ein Weißdorn und zwei Robinien abgeholzt werden, die von einem holzzersetzenden Pilz befallen sind. Sechs Weißdorne sollten an der Michaelidesstraße weichen, drei müssen nach Entscheidung der Baumkommission jedoch stehen bleiben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (4) Kommentar schreiben