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25 Jahre voller Einsatz in Oberhausener Markuskirche

In 25 Jahren hat Pfarrerin Sonja Stauer-Müller viele Veränderungen miterlebt. Sie selbst ist „sehr beeindruckt, wie die Gemeinde sich auf Veränderungen einlässt und versucht, sie aktiv mitzugestalten“.

Foto: Michael Dahlke

In 25 Jahren hat Pfarrerin Sonja Stauer-Müller viele Veränderungen miterlebt. Sie selbst ist „sehr beeindruckt, wie die Gemeinde sich auf Veränderungen einlässt und versucht, sie aktiv mitzugestalten“. Foto: Michael Dahlke

oberhausen-Schladviertel.   Pfarrerin Sonja Stauer-Müller ist schon ein Vierteljahrhundert im Kirchenamt. In dieser Zeit hat sie in Oberhausen viele Veränderungen miterlebt.

Eigentlich ist das Jubiläum schon über eine Woche her, doch wegen des Reformationstages und Allerheiligen ist mit den Feierlichkeiten ein paar Tage gewartet worden: Pfarrerin Sonja Stauer-Müller von der evangelischen Markus-Kirchengemeinde hatte am 1. November 1992 ihre Ordination.

Am Samstag, 11. November, startet um 14 Uhr der Jubiläums-Gottesdienst an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße 7. Anschließend feiert die Gemeinde mit ihrer langjährigen Pfarrerin ein gemeinsames Fest.

Die Feier wird eine Überraschung

„Ich hab noch keine Ahnung was mich erwartet“, sagt Sonja Stauer-Müller. „Die Planung ging an mir vorbei und wird eine Überraschung, was den Gottesdienst und das Fest danach angeht.“

Eine Überraschung ist es dagegen nicht, dass ihr die vergangenen 25 Jahre gut gefallen haben. Sie selbst sagt, dass ihr der Beruf Spaß macht. „Die Jahre sind schnell rumgegangen und waren von sinkenden Kirchensteuereinnahmen sowie vielen Veränderungen geprägt. Als besonderen Einschnitt bezeichnet die Pfarrerin erst die Abgabe des Gemeindehauses, welches später auch noch abgerissen wurde. „Ich bin aber sehr beeindruckt, wie die Gemeinde sich auf Veränderungen einlässt und versucht, diese aktiv mitzugestalten.“

Rund zehn Jahre wird die 56-Jährige ihren Job noch machen, an ihren Ruhestand denkt sie aktuell aber noch nicht. Trotzdem ist die Zukunft bereits ein Thema. „Die nächste Generation ist bereits am Start, wir haben viele junge Leute, vor allem Frauen, die Leitungsfunktionen übernehmen“, erzählt sie sichtlich erfreut. Daher sieht sie der zukünftigen Entwicklung und dem Umbruch positiv entgegen und findet es spannend, diese mit jungen Leuten zu gestalten.

Ein großes Familienzentrum

Sonja Stauer-Müller lobt auch die enge Zusammenarbeit der Gemeinde. „Bis auf den Kindergarten an der Lohstraße ist alles hier konzentriert.“ Der Jugend- und Freizeitbereich inklusive Fußballfeld im hinteren Teil lockt nach wie vor an vier Tagen in der Woche viele Jugendliche an. „Es ist insgesamt ein großes Familienzentrum.“

Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr ein Abendmahl-Gottesdienst 1996 für rund 300 Leute. Zudem gibt es drei internationale Partnerschaften mit Menschen aus Indonesien, Südafrika und Tansania. Die Gruppe aus Tansania ist sogar aktuell vor Ort und bleibt noch einige Tage. „Man muss auch über den Kern der Gemeinde hinausblicken, daher fördern wir diese Partnerschaften.“

Am Wichtigsten ist ihr die Zusammenarbeit in der Gemeinde – etwas mehr als zehn Jahre kann sie diese noch pflegen.

>> Info: Gottesdienst und anschließendes Fest

Am Samstag, 11. November, ist der Gottesdienst zum Ordinationsjubiläum von Sonja Stauer-Müller um 14 Uhr in der Markuskirche (Dietrich-Bonhoeffer-Straße 7).

Danach folgt ein Gemeindefest mit Besuchern der Kirche. Zum gemeinsamen Verweilen lädt die Markuskirche herzlich ein.

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