Immobiliengeschäft

AfD kritisiert Verkauf von Häusern des Technologiezentrums

Nur das Hauptgebäude des Technologiezentrums Umwelt (TZU) bleibt im Eigentum der Stadt – das ehemalige Werksgasthaus der Gutehoffnungshütte GHH.

Nur das Hauptgebäude des Technologiezentrums Umwelt (TZU) bleibt im Eigentum der Stadt – das ehemalige Werksgasthaus der Gutehoffnungshütte GHH.

Foto: Fabian Strauch / Funke Foto Service

Oberhausen.  Der Oberhausener Kreisverband AfD zeigt sich verwundert darüber, dass ausgerechnet jetzt die Stadt Gebäude des Technologiezentrums TZU verkauft.

Ähnlich wie die örtliche Linke Liste sieht die Oberhausener AfD den Verkauf von zwei Häusern des Technologiezentrums Umwelt (TZU) durch die Stadt an die Volksbank Rhein-Ruhr äußerst kritisch. Im Eigentum der Stadt verbleibt nur noch das Hauptgebäude des Technologiezentrums, das frühere GHH-Werksgasthaus.

Obwohl zuletzt die hohe Auslastung des Technologiezentrums nach mageren Jahren als Erfolgsgeschichte präsentiert worden sei, habe sich die Stadt Oberhausen für den Verkauf entschieden. Die AfD stellt deshalb an die Stadt mehrere Fragen – beispielsweise zum Zeitpunkt der Transaktion des „Tafelsilbers“, zur Wertermittlung der Immobilie und zur Verwendung des Verkaufserlöses.

AfD-Oberbürgermeister-Kandidat Wolfgang Kempkes bemängelt auch, dass überhaupt nicht klar sei, wie es mit dem TZU weitergeht. „Die Verlautbarungen der Volksbank, bezüglich einer zukünftigen Nutzung, beinhalten nur Absichtserklärungen für drei Jahre“, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. Das Vorgehen der politischen Entscheidungsträger bei diesem Verkauf hält die AfD für intransparent.

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