Firmenlauf

Beim Oberhausener Firmenlauf stand der Spaß im Vordergrund

Unterstützung vom Straßenrand gab es jede Menge.

Unterstützung vom Straßenrand gab es jede Menge.

Foto: Mara Tröger

OBERHAUSEN.   3700 Teilnehmer aus 225 Unternehmen starteten beim Firmenlauf. Schnellster Azubi startete für das Legoland Discovery Centre.

Dass man als Teilnehmer des Oberhausener Viactiv Firmenlaufs nicht ganz trocken die Heimreise antritt, dürfte keinen überraschen. Schließlich kann die 5,9 Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel am Aquapark durchaus den einen oder anderen Schweißtropfen verursachen. In diesem Jahr kam aber eben auch ein kleiner Regenschauer hinzu, der pünktlich zu Beginn der Siegerehrungen einsetzte. Den Spaß an der Veranstaltung, in der es eben nicht allein ums Laufen geht, ließ sich an diesem Tag aber keiner nehmen.

Mit insgesamt 3700 Teilnehmern aus 225 Unternehmen konnte ein neuer Teilnehmerrekord vermeldet werden. Hannes Piffko (Sophie-Scholl-Gymnasium) brauchte keine 20 Minuten für seine Zielüberquerung, während Annika Vössing von Sprungzwei zum dritten Mal in Folge als schnellste Frau die Strecke bewältigte. Als flinkster Azubi nahm Johannes Bodenmüller von Legoland Discovery Centre seinen Pokal entgegen. „Letztes Jahr bin ich Fünfter geworden, deshalb wollte ich jetzt nochmal eine Schippe drauflegen.“ Für viele Teilnehmer dagegen standen das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ und der Teamgedanke im Vordergrund.

Wie bei Andrea Winschermann und ihren Kolleginnen vom EKO. „In der Gruppe ist die Motivation einfach viel größer. Da macht man gerne weiter“, berichtete Winschermann, die nach dem Rennen genaue Pläne für die After-Party hat. „Jetzt genehmigen wir uns erstmal einen Absacker.“ So dachten viele, weshalb auf dem Veranstaltungsgelände neben dem Aquapark die Getränke- und Essensstände regen Zulauf fanden. Laufen macht eben nicht nur durstig, sondern auch hungrig.

Feuerwehr lief in voller Montur

Brandgefahr bestand an diesem Tag zum Glück nicht, dennoch lief auch die Feuerwehr Oberhausen mit. Und das in voller Montur. Na ja, nicht ganz, wie Ausbilder Kevin Imig erzählt. „Unsere Pressluftflaschen sind aus Sicherheitsgründen leer. Außerdem muss es bei einem solchen Lauf schon anderes Schuhwerk sein.“ Dass für den Grundlehrgang Fitness und Kondition ein absolutes Muss ist, brachte dann auch auf der Strecke den entscheidenden Vorteil.

Und das die große Hitze wie im letzten Jahr ausblieb, kam Imig ganz recht. „Sonst hätten wir wohl ein paar Liter mehr verloren.“ Dass nicht nur die Motivation innerhalb der Teams den nötigen Schub brachte, zeigte sich auch am Straßenrand, wo Familien, Freunde und Kollegen für lautstarke und kreative Unterstützung sorgten. Da wurde mal schnell der 70er-Jahre-Hit „Fly, Robin, Fly“ in „Renn, Robin, Renn“ umgetextet. Auch für Tom Fröhlich vom Hauptsponsor Viactiv ein Grund, der den Oberhausener Firmenlauf so besonders macht. „Wenn ich in die vielen zufriedenen Gesichter schaue, merkt man, was hier im Mittelpunkt steht: Lebensfreude, Teamgeist und die Liebe zum Sport.“

Auch Marc Werken, Projektleiter des Veranstalters Contact, war sichtlich stolz, wie gut auch die dritte Runde des Firmenlaufs über die Bühne ging. „Wir sind absolut zufrieden. Dass es am Ende etwas nass wurde, kann man nicht ändern. Der Wettergott steht leider noch nicht auf unserer Gehaltsliste. Aber ansonsten gibt es keinen Grund zum Meckern.“ Die Chancen auf eine vierte Auflage im kommenden Jahr dürften damit also nicht allzu schlecht stehen…

>>>SIEGER BENÖTIGTE 19 MINUTEN UND 32 SEKUNDEN

Für die 5,9 Kilometer lange Strecke benötigte Sieger Hannes Piffko vom Sophie-Scholl-Gymnasium nur 19:32 Minuten. Annika Vössing vom Team „Sprungzwei“ lief in 21:18 Minuten als erste Frau ins Ziel.

Als teilnehmerstärkstes Unternehmen wurde MAN Energy Solutions mit 231 Läufern ausgezeichnet. Alle Ergebnisse gibt es auf: www.oberhausener-firmenlauf.de.

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