Betuwe: Nur Lärmschutz zweiter Klasse?

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Die Bürgerinitiativen von Anwohnern entlang der Betuwe-Güterverkehrslinie sehen sich vom Bund als Menschen zweiter Klasse behandelt – zumindest wenn es um den Schutz gegen den Lärm der vielen Güterzüge auf der Strecke geht.

Auf Druck baden-württembergischer Landräte hat der Bundestag übergesetzlich hohen Lärmschutz für eine ähnliche Güterbahnlinie, der Rheintalbahn, beschlossen – der neue sieben Kilometer lange Offenburger Tunnel soll die Anrainer vor Lärmstress bewahren. Kosten: 1,5 Milliarden Euro.

Dagegen fühlen sich die Betuwe-Nachbarn am Niederrhein auf der neu zu bauenden Strecke Oberhausen – Emmerich allein gelassen. Sie fordern eine Gleichbehandlung mit den Baden-Württembergern. „Die Entscheidung des Bundestags straft uns in NRW deutlich zu Bürgern zweiter Klasse ab“, kritisiert Gert Bork, Sprecher des Verbandes der Bürgerinitiativen entlang der Betuwe-Line. Dabei fehlten für die Betuwe nur 40 Millionen Euro für minimale Sicherheit.

Auch NRW-Bauminister Michael Groschek und SPD-Landtagsabgeordneter Stefan Zimkeit kämpfen dagegen, dass NRW nur Lärmschutz zweiter Klasse erhalten soll.

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