Klima Challenge Ruhr

Bienenzüchter wollen bei der Klima Challenge Ruhr punkten

Beim Ideen-Wettbewerb zur Klima Challenge Ruhr sind auch die Bienenzüchter dabei.

Beim Ideen-Wettbewerb zur Klima Challenge Ruhr sind auch die Bienenzüchter dabei.

Foto: Gerd Wallhorn

OBERHAUSEN.  Das Team des Bienenzucht-Vereins Oberhausen macht beim Wettbewerb um die besten grünen Ideen mit – nun sind Unterstützer gefragt!

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Seit 9. März läuft die Klima Challenge Ruhr des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Zu den drei Oberhausener Projekten, die nun auf www.ruhr2022.de möglichst viele Unterstützer suchen, zählt die Bewerbung des Bienenzucht-Vereins.

Vor dem Hintergrund des massiven Insektensterbens will sich der Verein für den Fortbestand der Honigbienen und ihrer wilden Artgenossen einsetzen. „Die Ursachen für das Insektensterben sind Nahrungsmangel, Umweltgifte und fehlende Brutplätze“, erklären die Bienenzüchter. „Hier wollen wir anpacken und mit kostenlosen Infovorträgen über deren Lebensweise und ökologische Bedeutung aufklären.“

Wildblumensamen, Workshops und mehr

Zudem will der Verein Wildblumensamen an die Oberhausener verteilen; die vorgesehene Samenmischung enthält ausschließlich heimische Arten und gilt wegen ihrer mehrjährigen Blühphase als ökologisch besonders wertvoll.

Kinder und Erwachsene sollen in Workshops fachgerecht Nisthilfen bauen und mit nach Hause nehmen. Die Imker planen zudem Wildbienenwände und Blumenwiesen am Haus Ripshorst und am Kaisergarten und kümmern sich um die artgerechte Umsiedlung von Hornissen und Wespen.

Es geht um insgesamt 100.000 Euro

Auf www.ruhr2022.de kann man das Projekt des Bienenzucht-Vereins (Projekt-Nr. 69: „Biene Majas wilde Schwestern“) mit eigenen klimafreundlichen Aktivitäten unterstützen. Diese Abstimmung läuft noch bis zum 6. April. Es geht um eine Gesamtfördersumme von 100.000 Euro.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben