Kollisionen

Binnenschiffer (62) kracht mit Mercedes gegen Kanalbrücke

Ein Totalschaden: der Mercedes des Kapitäns, der mit dem Wagen gegen die Brücke der Konrad-Adenauer-Allee über  den Rhein-Herne-Kanal geprallt war. 

Ein Totalschaden: der Mercedes des Kapitäns, der mit dem Wagen gegen die Brücke der Konrad-Adenauer-Allee über den Rhein-Herne-Kanal geprallt war. 

Foto: Wasserschutzpolizei

Oberhausen/Duisburg.  Gleich zweimal musste die Wasserschutzpolizei am Dienstag nach Unfällen zum Rhein-Herne-Kanal ausrücken. Erst in Duisburg, dann in Oberhausen.

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Schon wieder hat ein Binnenschiffer die Durchfahrthöhe der Brücke der Konrad-Adenauer-Allee über den Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen unterschätzt. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei krachte sein auf dem Dach geparkter Mercedes am Dienstag gegen 14.45 Uhr gegen das Bauwerk. Während an der sogenannten Sterkrader Straßenbrücke keine Beschädigungen entstanden sind, erlitt der Wagen einen Totalschaden. Der 59-jährige Kapitän blieb unverletzt.

Stunden vorher am gleichen Tag war die Wasserschutzpolizei bereits zu einem ähnlichen Einsatz in Duisburg ausgerückt. Beim Passieren einer Eisenbahnbrücke über den Rhein-Herne-Kanal nahe des Bahnhofs Meiderich-Ost hatte ein 62-jähriger Kapitän aus den Niederlanden sein Steuerhaus nicht weit genug heruntergefahren. Am Schiff entstanden bei dem Unfall um 7.20 Uhr Schäden von rund 20.000 Euro. Die Brücke blieb unversehrt. Auch in diesem Fall gab es keine Verletzten.

An der Brücke in Oberhausen gab es in der Vergangenheit immer wieder ähnliche Vorfälle. So rissen sich im Juli und im Januar des vergangenen Jahres Binnenschiffer ihre Führerhäuser ab. Langfristig soll die Durchfahrthöhe von 4,50 auf 5,25 Meter erweitert werden. Konkrete Pläne oder gar einen Termin gibt es dafür bislang nicht. (sk)

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