Stadthalle Osterfeld

BOB wirft Dezernentin Sabine Lauxen Versagen vor

Der geplante Gebäudekomplex an der Gesamtschule Osterfeld.

Der geplante Gebäudekomplex an der Gesamtschule Osterfeld.

Foto: Gernot Schulz / Architekt

Oberhausen.  Das Land hat einen Förderantrag für den Gebäudekomplex an der Gesamtschule Osterfeld abgelehnt. Wichtige Unterlagen lagen dem Antrag nicht bei.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das Bürgerbündnis BOB wirft dem SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Zimkeit und dem Osterfelder Bezirksbürgermeister Thomas Krey (ebenfalls SPD) vor, im Wahlkampfmodus die CDU-geführte Landesregierung für den nicht genehmigten Förderantrag zur Osterfelder Stadthalle verantwortlich zu machen. Dabei sei es die Oberhausener Stadtverwaltung, die durch einen nicht vollständigen Antrag für die Ablehnung gesorgt habe.

Wie berichtet hat das Land der Stadt eine Absage erteilt, die beantragte Fördersumme von knapp 12 Millionen Euro für den neuen Multifunktionskomplex an der Gesamtschule Osterfeld zu gewähren. Dem Antrag fehlten wichtige Unterlagen, teilte die Bezirksregierung auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Bau verzögert sich

BOB, in Person von Karl-Heinz Mellis und Georg Gördes, Mitglieder im Beirat „Soziale Stadt Osterfeld“, haben aus ihrer Sicht eine Schuldige gefunden: Umweltdezernentin Sabine Lauxen, die bis Anfang Juli auch den Bereich Stadtplanung verantwortet hat. Ihr Nachfolger in diesem Bereich ist Strategiedezernent Ralf Güldenzopf, der bereits bei seinem Amtsantritt im September 2017 angekündigt hatte, sich um das Fördermanagement der Stadt kümmern zu wollen.

Mellis und Gördes sehen das Multifunktionszentrum in Osterfeld indes „keinesfalls vor dem Aus“. Die Stadt kann den Förderantrag erneut stellen. „Ärgerlich“, meinen die BOB-Mitglieder, dass sich „auch wegen veränderter Antragsstellungstermine der Bau des Multifunktionszentrums um deutlich mehr als ein Jahr verzögert“.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben