Kommunalwahl

Bündnis Oberhausener Bürger will Resolution gegen Rechts

Die zweiköpfige Ratsgruppe Bündnis Oberhausener Bürger (BOB): Peter Bruckhoff und Karl-Heinz Mellis (von links) im Jahre 2017. Hinten sitzt Werner Nowak, der BOB bereits verlassen hat.

Die zweiköpfige Ratsgruppe Bündnis Oberhausener Bürger (BOB): Peter Bruckhoff und Karl-Heinz Mellis (von links) im Jahre 2017. Hinten sitzt Werner Nowak, der BOB bereits verlassen hat.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Eine Initiative der Wählergemeinschaft „Bündnis für Oberhausener Bürger“ (BOB) will eine Contra-Dialog-Resolution gegen Rechts erreichen.

Das „Bündnis Oberhausener Bürger“ (BOB) will mit Blick auf die AfD ein deutliches Signal gegen Rechts senden – durch eine Resolution von Parteien und Wählergemeinschaften, Wirtschaft, Kirchen und Gewerkschaften.

Sie soll inhaltlich die gleiche Stoßrichtung haben wie der Entschluss der Oberbürgermeister-Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und Linken: Die Stadtgesellschaft soll sich ausdrücklich dagegen aussprechen, rechtsextremen und rechtspopulistischen Gruppierungen und Parteien ein Podium für ihre Inszenierungen zu bieten. „Wir brauchen eine Zäsur im politischen Umgang mit den Rechtspopulisten der AfD und müssen klare Kante zeigen. Eine Contra-Dialog-Position ist zwangsläufig, da es keine Gesprächsgrundlage mit dieser Partei gibt“, meint BOB-Ratsmitglied Karl-Heinz Mellis.

Sein Ratskollege Peter Bruckhoff ist der Überzeugung: „Oberhausen hat keinen Platz für Rassismus. An diesem Bannerprojekt haben sich fast 100 Organisationen beteiligt. Das zeigt uns, dass die demokratischen Kräfte der Stadtgesellschaft den Rechtsradikalen keinen Raum und kein Gehör zugestehen wollen. Mit Vertretern von diskriminierenden und menschenverachtenden Positionen darf keine Diskussion geführt werden.“

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