Nahverkehr

Busse sollen in Oberhausen kürzer an Ampeln warten müssen

An den 200 Ampeln in Oberhausen sollen Busse schneller als die Autofahrer starten können.

An den 200 Ampeln in Oberhausen sollen Busse schneller als die Autofahrer starten können.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  In Oberhausen sollen die Ampeln mit neuer Technik ausgerüstet werden. Für den Fahrgast würde das bedeuten: Weniger Verspätungen.

Busse sollen schneller durch Oberhausen fahren können: Dafür sollen die rund 200 Ampeln mit neuer Technik ausgestattet werden. Die Mitglieder des Umweltausschusses sprachen sich dafür aus. Der Vorteil: Die Bus-Beschleunigung funktioniert nicht nur an jeder Ampel individuell, sondern wird über den Verkehrsrechner abgeglichen. Sollte es zu Umleitungen durch Baustellen kommen, kann der Verkehrsrechner die Schaltungen auf dem Fahrweg optimieren und Verspätungen reduzieren.

Beispiel: Die Linie 957 ist je nach Richtung bis zu 83 bzw. 89 Minuten unterwegs. Bei dieser langen Strecke wirken sich Verspätungen auf viele Fahrgäste aus.

Die Modernisierung kostet insgesamt rund 2.209.865 Euro, davon werden wahrscheinlich 883.946 Euro gefördert.

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