Pandemie

Corona: Arzt für Oberhausener Heimbewohner rund um die Uhr

Ein Vertreter der Oberhausener Pflegeeinrichtungen nimmt nun regelmäßig an dem städtischen Corona-Krisenstab teil. Hier zu sehen ist das Gebäude des Martha-Grillo-Seniorenzentrums an der Gustavstraße in Oberhausen.

Ein Vertreter der Oberhausener Pflegeeinrichtungen nimmt nun regelmäßig an dem städtischen Corona-Krisenstab teil. Hier zu sehen ist das Gebäude des Martha-Grillo-Seniorenzentrums an der Gustavstraße in Oberhausen.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Bisher ist noch kein Bewohner eines Oberhausener Altenpflegeheimes auf Coronaviren positiv getestet worden – doch die Stadt bereitet sich vor.

In Oberhausen ist bisher noch kein Altenheimbewohner unter den 44 auf Coronaviren positiv getesteten Bürgern. Das teilte der Krisenstab der Stadt Oberhausen in einer Pressemitteilung am Mittwochnachmittag mit.

Sollte es einen Verdacht auf eine Corona-Ansteckung bei den Altenheimbewohnern geben, so wird das Test-Team des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) so schnell wie möglich in die Einrichtung kommen. Gesichert ist nach Darstellung des Krisenstabes ab sofort auch, dass immer ein Arzt für die Pflegeeinrichtungen erreichbar sein wird – und das rund um die Uhr. Das gilt insbesondere dann, wenn der übliche Hausarzt oder der Notfalldienst verhindert sein sollte.

Im rund 20-köpfigen Corona-Krisenstab der Stadt ist künftig auch ein Verbindungsmann zu allen Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet vertreten: Stefan Welbers vom Seniorenzentrum Gute Hoffnung nimmt diese Rolle ein. „Gerade die älteren Menschen in unseren Pflegeeinrichtungen benötigen jetzt unseren Schutz“, sagt Michael Jehn, Ordnungsdezernent und Leiter des Corona-Krisenstabs der Stadt Oberhausen.

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