Arbeitsagentur

Corona: Betrüger verschicken gefälschte Mails zur Kurzarbeit

Kurzarbeit muss offiziell beantragt werden.

Kurzarbeit muss offiziell beantragt werden.

Foto: Jens Büttner / dpa

Oberhausen.  Die Arbeitsagentur warnt vor Betrügern, die gefälschte E-Mails zum Thema Kurzarbeit verschicken und damit Daten der Betriebe abgraben wollen.

Gefälschte E-Mails an Arbeitgeber zum Thema Kurzarbeitergeld sind im Umlauf. Darauf weist die Oberhausener Arbeitsagentur in einer aktuellen Warnung hin. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen. Äußerste Vorsicht ist geboten bei der Adresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de.

Laut Arbeitsagentur werden die Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die E-Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. Die Bundesarbeitsagentur ist nicht Absender dieser Mail und fordert Arbeitgeber generell nicht per E-Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800-45 55 520 oder via E-Mail an oberhausen.arbeitgeber@arbeitsagentur.de. Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld schriftlich oder online anzeigen. Unterlagen und Infos: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben