„Die goldene Gans“ verzaubert ihr Publikum

Sterkrade.   „Es war einmal“ – so fangen viele Märchen an. Aber eigentlich beginnt so auch die Geschichte der Theatergruppe St. Bernardus.

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„Es war einmal“ – so fangen viele Märchen an. Aber eigentlich beginnt so auch die Geschichte der Theatergruppe St. Bernardus.

Es war einmal, vor mehr als 30 Jahren, da hatte die Leiterin des katholischen Kindergartens St. Bernardus, Lotte Drzymalla, eine Idee. Sie fing im Kindergarten mit aktiven Eltern an, den Kindern Märchen in der Woche vor dem ersten Advent vorzuspielen. Bis heute hebt sich in der Adventzeit der Vorhang – dieses Mal mit dem Märchen von der „Goldenen Gans“.

Aus den kleinen Anfängen vor gut drei Jahrzehnten ist in Bernardus also eine Tradition geworden. Als die Turnhalle des Kindergartens schließlich zu klein wurde – die Qualität der Vorstellungen hatte sich in der Gemeinde herumgesprochen – wurde die Veranstaltung in den damaligen Pfarrsaal an der Dorstener Straße verlegt. Bis fast zu ihrem 80. Lebensjahr war Lotte Drzymalla der liebevolle, aber strenge „Kopf“ der Gruppe, sagen die Akteure.

Die Theatergruppe St. Bernardus – sie besteht immer noch aus ehemaligen Kindern, Müttern und Freunden der kath. Kita St. Bernardus in Sterkrade – lässt es sich nicht nehmen, ihre Tradition fortzusetzen. Seit einigen Jahren finden die Aufführungen in der Aula der Grundschule am Siedlerweg 30 statt.

Die Laiendarsteller verzauberten dieses Mal die kleinen und großen Zuschauer mit dem Märchen „Die goldene Gans“, in dem Hans mit der goldenen Gans zum Schluss mit einer Menschenschlange, die den „Time warp“ tanzte, die Prinzessin zum Lachen bringt.

Seit vielen Jahren werden altbekannte Märchen mit neuem Schwung belebt. Mit einfacher Kulisse, fantasievollen Kostümen, kleinen Wortspielen und Tänzen ziehen die Akteure ihr Publikum in den Bann. Ein Teil des Erlöses wird jedes Jahr einem wohltätigen Zweck gespendet, wobei die Gruppe in den letzten Jahren immer unverschuldet in Not geratene Menschen bedachte und der Aktion „Lichtblicke“ diese Summe zur Verfügung stellte.

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