Abnehmerfolg

Dieser Oberhausener hat mit Laufen sein Gewicht halbiert

Laufen ist nun seine Leidenschaft: Daniel Feldmann trainiert am Olga-Park.

Laufen ist nun seine Leidenschaft: Daniel Feldmann trainiert am Olga-Park.

Foto: Daniel Feldmann

oberhausen.   Daniel Feldmann speckte mit Ausdauerläufen von 166 Kilo auf rund 80 ab. Nun möchte er sein gewonnenes Wissen an andere Personen weitergeben

Wer Daniel Feldmann reden hört, der spürt sofort, dass in ihm ein ungeheurer Motivationswille steckt. Während er seine Laufschuhe zusammenbindet, sprudelt das Adrenalin förmlich aus ihm heraus. Er kommt gerade von einem zehn Kilometer langen Ausdauerlauf. Früher undenkbar, heute ein Kinderspiel für den 37-Jährigen. 2009, nach einem beziehungstechnischen Rückschlag und einer kurzen Arbeitslosigkeit, denkt Feldmann über sein Leben nach. „166 Kilo brachte ich damals auf die Waage“, erzählt Feldmann. Familie und Freunde raten ihm, im Sinne seiner Gesundheit etwas zu verändern.

Ernährung umgestellt

„Ich habe mit Walken auf kleineren Distanzen angefangen, dazu meine Ernährung umgestellt.“ Heute wiegt er rund 80 Kilo und läuft mehrere tausend Kilometer pro Jahr. Um auch andere Menschen zu motivieren, absolviert er derzeit seinen Trainerschein und gründet seine eigene Laufschule „Run to transform“.

„Ich bin ein sturer Bock: Was ich mir vornehme, möchte ich auch schaffen“, sagt er und meint damit seine eingehaltene Disziplin. Bereits im Frühjahr 2010 setzt er sich das Ziel, einen Halbmarathon zu laufen. Ein halbes Jahr später kann dieser Punkt bereits abgehakt werden. Der erste ganze Marathon folgt im Mai 2011. „Aus der heutigen Sicht, kann ich nur sagen: Du musst nur anfangen und den ersten Schritt machen“, erklärt Feldmann.

Neben seiner Familie läuft Daniel Feldmann gerne mit Freunden aus der Laufgemeinschaft des Theaters Essen. Der Mitarbeiter des Metronom Theaters war zudem auch Kapitän des Teams beim zweiten Oberhausener Firmenlauf.

Neben vielen positiven Erfahrungen musste Feldmann aber auch hier und da einsehen, dass eine kleine Pause nötig ist. „2011 bin ich mal im Ziel zusammengeklappt. Seit dem mache ich Pausen, wenn ich einen schlechten Tag habe.“

Laufen gehört nun zum Alltag

Generell hat der Laufsport sein komplettes Leben verändert. „Das Laufen gehört jetzt für mich zum Alltag. Man fördert sein Bewusstsein, hört auf seinen Körper, lernt die Umwelt und andere Mitmenschen besser kennen“, erzählt er. Um mit seinen Lauf-Teilnahmen noch etwas Gutes nebenbei zu tun, ist er seit 2014 Mitglied im gemeinnützigen Verein „Running4charity“, der Spenden bei großen Läufen sammelt.

In diesem Jahr steht im September ein erneuter Marathon auf dem Programm. Aktuell trainiert Feldmann an drei bis vier Tagen pro Wochen mit insgesamt 50 Kilometern. Um sich optimal vorzubereiten, hat er vier Wochen Urlaub vor dem Marathon eingereicht.

Mit seiner Laufschule „Run to transform“ möchte er anderen Leuten zeigen, wie Abnehmen geht. „Ich möchte meine Disziplin und Willensstärke weitergeben, da ich mich genau in die Situation hineinversetzen kann“, erläutert der Oberhausener. „Das Ziel ist, die Leute von der Couch zu bekommen.“ Bei ihm selbst hat dieser Plan funktioniert.

>>> INFORMATION, KONTAKT UND AKTUELLE BILDER

Weitere Infos zur Laufschule und ein Kontaktformular sind unter der Internetseite www.runtotransform.de zu finden.

Aktuelle Bilder und Einträge zu absolvierten Läufen gibt es zusätzlich noch unter www.facebook.com/runtotransform und www.instagram.com/runtotransform.

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