Riesenrad-Comeback

Dieses Riesenrad baut Oscar Bruch am Centro Oberhausen auf

Wie sieht bald das Riesenrad am Centro aus? Ungefähr so! Das 55 Meter hohe „Wheel of Vision“ ist baugleich zum neuen Rad, das der Schausteller Oscar Bruch Junior ab Anfang Oktober in der Neuen Mitte Oberhausen fahren lässt.

Wie sieht bald das Riesenrad am Centro aus? Ungefähr so! Das 55 Meter hohe „Wheel of Vision“ ist baugleich zum neuen Rad, das der Schausteller Oscar Bruch Junior ab Anfang Oktober in der Neuen Mitte Oberhausen fahren lässt.

Foto: dpa

Oberhausen.  Am Centro Oberhausen beginnt das Riesenrad-Fieber. 22 Transporter bringen das neue Rad von Oscar Bruch an die Promenade. Wir erklären das Modell.

Ein riesiger Baukran hievt am Centro Oberhausen bereits die ersten Bauteile in die Luft. Auf der ehemaligen Freifläche am Centro-Park baut der bekannte Schausteller Oscar Bruch Junior seit Montagmorgen sein neues 55 Meter hohes Riesenrad auf (wir berichteten exklusiv).

Das stolze Rad öffnet hier Anfang Oktober seine geschlossenen Kabinen und bleibt mindestens bis zum 5. Januar 2020 in der Neuen Mitte – 252 Menschen können zeitgleich ihre Runden drehen. Doch dieser runde Riese hält noch weitere Überraschungen parat.

Riesenrad am Centro bringt 350 Tonnen auf die Waage

Kirmes- und Rummelfans rätseln bereits seit Tagen darüber, was für ein Modell auf die Freifläche des ehemaligen Centro-Parks zieht. Wir kennen die Details.

Nach Informationen unserer Redaktion handelt es sich bei dem neuen Riesenrad um ein baugleiches Modell zum Großrad „Wheel of Vision“. Das jüngste Mitglied in der Riesenrad-Familie von Oscar Bruch wird neben seinen stolzen 55 Metern Höhe ein echtes Schwergewicht. 350 Tonnen bringt der hohe Aussichtspunkt immerhin auf die Waage.

Das Riesenrad soll am Centro eine Landmarke werden und schon von der benachbarten Autobahn A42 deutlich zu sehen sein. Zum Vergleich: Das Riesenrad ist am Centro halb so hoch wie der pompöse Gasometer in der Nachbarschaft.

Wie wir es von den Kirmesplätzen kennen, wird das Riesenrad beleuchtet sein und so nicht nur während der Weihnachtsmarktzeit (15. November bis 23. Dezember) am Centro für zusätzliche Lichtstimmung sorgen.

Riesenrad am Centro transportiert 252 Fahrgäste zeitgleich

22 Lkw-Transporter sind nötig, um alle Einzelteile nach Oberhausen zu bringen. Da es sich für die Familie Bruch um ein gänzlich neues Rad handelt, ist noch nicht auf den Tag genau planbar, wie viel Zeit der Aufbau benötigt. Der grobe Bau könnte aber bis zum kommenden Wochenende stehen. Danach folgen Außenausbau und Bauabnahme.

Es rotieren später 42 geschlossene Gondeln, die bis zu sechs Personen aufnehmen können. Außerdem sollen die Kabinen klimatisiert sein. Pro Runde können also 252 Riesenrad-Freunde einen weiten Blick über die Neue Mitte Oberhausen und Teile des westlichen Ruhrgebiets wagen. Die konkreten Öffnungszeiten und Eintrittspreise für den Höhenausflug folgen noch.

Riesenrad am Centro hat noch keinen eigenen Namen

Das Riesenrad bleibt nicht alleine, auch ein Eissalon der Kultbude Schmalhaus wird parallel zum Radbetrieb öffnen und das berühmte Kirmeseis in neuen Wintersorten wie „Spekulatius“ und „Mozart Kugel“ anbieten. Der Stellplatz diente im vergangenen Jahr noch als Heimat für die populäre Fantasy-Ausstellung „Game of Thrones – Touring Exhibition“.

Möglicherweise folgt am Centro auch noch eine Taufe. Das neue Rad von Oscar Bruch Junior trägt nämlich noch gar keinen eigenen Namen. Ob die Namensgebung noch vor oder während des Betriebes am Centro erfolgt, ist momentan noch offen. Auch bei Fahrgeschäften will der Rufname schließlich wohl überlegt sein. Stolze Eltern werden es wissen.

Riesenrad-Flotte aus dem Hause Bruch im Land unterwegs

Das Großprojekt in der Neuen Mitte Oberhausen hat übrigens keine Auswirkungen auf die weiteren Stationen der Riesenrad-Flotte aus dem Hause Bruch. Das ursprüngliche „Wheel of Vision“ rollt nach Dresden. Die „Sky Wheel Lounge“, zuletzt bei der Sterkrader Fronleichnamskirmes im Einsatz, wird in Stuttgart erwartet und das nicht minder bekannte Riesenrad „Bellevue“ macht in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt Station.

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