Kriminalität

Fahndungserfolg in Oberhausen: Einbrecher sitzen in U-Haft

Zu der Bande sollen mindestens vier Personen gehören.

Foto: Silas Stein

Zu der Bande sollen mindestens vier Personen gehören. Foto: Silas Stein

Oberhausen.   Die Männer sollen zu einer Bande gehören, die für Einbrüche in Oberhausen und Duisburg verantwortlich ist. Weitere Verdächtige werden gesucht.

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Die Polizei meldet einen Fahndungserfolg gegen Einbrecher: Die Ermittler haben drei Verdächtige einer mindestens vierköpfigen Bande festgenommen.

Im Mai 2017 sollen die Verdächtigen das Stahlgitter an einem Kiosk auf der Akazienstraße aufgehebelt haben, sollen dann aber durch vorbeikommende Passanten gestört worden sein. Bei der Tatortaufnahme und den anschließenden Ermittlungen gerieten polizeibekannte Oberhausener in den Fokus der Fahnder. Im Oktober verdichteten sich die Hinweise auf insgesamt vier Männer (31, 44, 46, 46) zu dem dringenden Tatverdacht, als Bande in Oberhausen und Umgebung Einbrüche zu begehen.

Am Dienstag, 9. Januar, gegen 21 Uhr wurden zwei 44 und 46 Jahre alte Männer aus der Türkei mit der Unterstützung eines mobilen Einsatzkommandos festgenommen. Ihren ebenfalls gesuchten mutmaßlichen Komplizen, einen 31-jährigen Libanesen, nahmen die Fahnder am nächsten Morgen fest.

Einbruch kurz vor der Festnahme

Bei den Auswertungen der Überwachungsdaten und der sichergestellten Beweismittel stellten die Polizisten fest, dass die tatverdächtigen Männer am Nachmittag vor ihrer Festnahme wahrscheinlich noch in eine Wohnung auf der Wanner Straße eingebrochen waren und dort elektronische Geräte erbeutet hatten. Bei den folgenden Durchsuchungen mehrerer Wohnungen fanden die Ermittler umfangreiche Beweismittel und mutmaßliches Diebesgut.

Ein Haftrichter nahm die Verdächtigen daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg in Untersuchungshaft. Die Polizisten verdächtigen die Bande – neben der mutmaßlichen Tat im Mai 2017 – mindestens zwei Einbrüche in Oberhausen und Duisburg begangen zu haben oder daran beteiligt gewesen zu sein. Die Ermittlungen zu weiteren möglichen Bandenmitgliedern laufen weiter.

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