Sparkasse

Einige Filialen der Sparkasse schließen ab Februar früher

Sparkassen-Vorstand Oliver Mebus (links) und Holger Rücken, Leiter des Filialbetriebs, erläutern die

Sparkassen-Vorstand Oliver Mebus (links) und Holger Rücken, Leiter des Filialbetriebs, erläutern die

Foto: Gerd Wallhorn

Aber: In Sterkrade und Alt-Oberhausen werden die Öffnungszeiten verlängert. Beratungsangebote werden ausgebaut, Zweigstellen nicht geschlossen.

Weil einerseits viele Sparkassen-Kunden ihre Bankgeschäfte per Internet abwickeln, andererseits aber der Bedarf an persönlicher Beratung vorhanden ist, ändert das Bankunternehmen die Öffnungszeiten einiger Filialen. Für Kunden in Alstaden, Buschhausen, Bermensfeld und Königshardt bedeutet dies an zwei Tagen eine Einschränkung (siehe Text unten). An den Standorten in Sterkrade und an der Marktstraße verlängern sich hingegen die Öffnungszeiten. In den Filialen in Lirich, Osterfeld und Schmachtendorf ändert sich nichts.

Auch wenn die Türen in Alstaden zum Beispiel ab dem 1. Februar dienstags bereits um 13 Uhr schließen, heißt das nicht, dass die Sparkassen-Angestellten schon im Feierabend sind. Hinter den geschlossenen Türen finden Beratungsgespräche nach Terminvereinbarung statt. Die weitet die Sparkasse nämlich aus.

Geänderte Öffnungszeiten

Wer demnächst also Beratung zu Krediten, Fondsparen oder Versicherungen haben möchte, kann montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr die Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Freitags stehen sie zwischen 9 und 13 Uhr zur Verfügung, in den Filialen an der Marktstraße und in Sterkrade bis 16 Uhr.

Gleichzeitig werden die allgemeinen Servicezeiten, in denen die Oberhausener beispielsweise Schecks einlösen, Geld umtauschen oder einen Dauerauftrag ändern möchten, in den Filialen Alstaden, Buschhausen, Bermensfeld und Königshardt reduziert.

Flexible Beratung am wichtigsten

„Wir haben 100.000 Kunden im Privatkundengeschäft – und kein Kunde ist wie der andere“, stellt Sparkassen-Vorstand Oliver Mebus die Schwierigkeit dar, alle Kunden gleichsam zu befriedigen.

Während der eine das flexible Online-Banking schätzt, sucht der andere die persönliche Beratung und vermeidet die Überweisung per Smartphone-App. Daher sei es wichtig, das Digital-Geschäft auszubauen, aber gleichzeitig die Filialen vor Ort aufrecht zu halten. Filialschließungen seien in den nächsten Jahren nicht geplant, sagt Mebus.

Nachfrage nach telefonischer Beratung steigt

In Osterfeld wird die im Moment leerstehende erste Etage der Sparkassen-Filiale an der Westfälischen Straße ab dem 1. Februar wiederbelebt. Das Servicecenter, in dem die telefonische Beratung stattfindet, zieht von der Wörthstraße in Alt-Oberhausen nach Osterfeld.

Der Grund: Die Nachfrage nach der telefonischen Beratung steigt. Zum Start des Kundenservicecenters im September 2017 bearbeiteten die Mitarbeiter 2.821 Anrufe monatlich, ein Jahr später, im Oktober 2018, waren es 7.803 Anrufe. Mit der Nachfrage steigt auch die Mitarbeiterzahl. Arbeiteten anfangs Mitarbeiter auf 6,5 Stellen im Servicecenter, werden es nun zehn – zum Teil in Teilzeit – sein. Da es an der Wörthstraße eng geworden ist, ziehen die Mitarbeiter mit dem Kundenservice nach Osterfeld.

Per Telefon Bankgeschäfte erledigen

Per Telefon können die Kunden Bankgeschäfte erledigen wie Daueraufträge ändern oder sogar kleinere Kredite erstellen. Den Kundenservice kann jeder Sparkassenkunde nutzen, dafür braucht man kein Online-Konto.

>>> DIE ERREICHBARKEITEN AB 1. FEBRUAR

Die Öffnungszeiten für die Filialen ändern sich wie folgt:

Die beiden großen Filialen an der Marktstraße und in Sterkrade haben montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Eine Besonderheit gibt es in der Filiale am Sterkrader Tor: Hier hat die Filiale nach wie vor samstags von 10 bis 14 geöffnet.

In den Filialen Alstaden, Buschhausen, Bermensfeld und Königshardt sind die Filialen künftig montags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Dienstags, mittwochs und freitags bleiben sie nun am Nachmittag für den Service geschlossen, sie öffnen also nur noch von 9 bis 13 Uhr (statt wie bislang 14 bis 16 Uhr am Dienstag und Mittwoch).

Die Öffnungs- und Servicezeiten der Filialen Osterfeld, Schmachtendorf und Lirich bleiben unverändert.

Darüber hinaus steht das Kundenservicecenter zur Verfügung – zum Beispiel, wenn es um eine Überweisung oder das Einrichten eines Dispositionskredites geht. Das Kundenservicecenter ist montags bis donnerstags durchgehend von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr unter 0208/ 834 1450 erreichbar.

Die Beratungszeiten werden an allen Standorten (mit Ausnahme von Lirich) ausgeweitet: montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 13 Uhr.

Die Kunden werden ab heute per Anschreiben und Aushänge über die veränderten Öffnungszeiten informiert.

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